Über Menschen aus dem Autismus-Spektrum wird aktuell auf vielen Ebenen und in allen Medien berichtet, geschrieben, geforscht. Ihre individuell-spezifische Weltsicht, ihr Denken, Erleben und Handeln beschäftigt die Heilpädagogik allerdings schon lange. Für eine Anerkennung des So-Seins ist es hilfreich, um spezifische Bedingungen der Kommunikations- und Interaktionsgestaltung sowie der Wahrnehmungsverarbeitung zu wissen.

Diese Weiterbildungsreihe zur heilpädagogischen Beratung und Begleitung von Menschen aus dem Autismus-Spektrum, ihren Angehörigen und ihrem Lebensumfeld ist konzeptionell darauf ausgerichtet, Teilhabezugänge zu eröffnen, zu ermöglichen, zu begleiten und zu reflektieren sowie Teilhabebarrieren zu identifizieren. Diese Teilhabebarrieren können bei allen beteiligten Personen sowie den Kontextfaktoren verortet sein. So wird das Gefüge der Lebensbedingungen dieser Menschen erarbeitet, um in der Folge mehrdimensionale Verstehenszugänge und Handlungsmöglichkeiten zu entwickeln und umzusetzen.

In dieser Weiterbildung werden Erkenntnisse aus Theorie und Praxis mit Wissens- und Handlungskompetenzen der Heilpädagogik verknüpft sowie methodische Ansätze und kreative Lösungswege reflektiert. Konzeptionell vorbereitet und koordiniert wird diese Weiterbildung von Prof. Dr. Jens Jürgen Clausen, Studiengangsleiter Heilpädagogik an der Katholischen Hochschule Freiburg und Uschi Vocke, Heilpädagogin und therapeutische Leiterin des Autismus-Zentrums in Bruchsal bei Karlsruhe.

Die Weiterbildung schließt mit einem Zertifikat der EAH ab. Folgende Bausteine führen zum Zertifikat:

W 7 der Weg zum Zertifikat

Die Möglichkeit, ein EAH Zertifikat zu absolvieren, wird 2020 erstmalig bestehen.

Diese Weiterbildungsreihe besteht aus folgenden Modulen