Ein Modul der Weiterbildungsreihe „Heilpädagogische Traumaarbeit“.

Heilpädagoginnen und Heilpädagogen in der Begleitung von Kindern und Jugendlichen mit traumatisierenden Erfahrungen bewegen sich auf der anspruchsvollen Gratwanderung zwischen Empathie mit der anderen Person und Schutz des eigenen Selbst. Das Hören von Erzählungen traumatisierender Erlebnisse kann zur sog. sekundären Traumatisierung führen, d. h. zu einer Traumatisierung, die nicht aus einem direkten Erlebnis resultiert, sondern aus zu großer Anteilnahme am Schicksal des anderen.
Es zeugt von hoher professioneller Haltung und Kompetenz, zugleich auf die betroffene Person wie auch auf sich zu achten, sozusagen empathisch in zwei Richtungen zu wirken.

Sie haben die Möglichkeit, sich folgende Kompetenzen zu erarbeiten:

  • Sekundäre Traumatisierung in Ursachen und Wechselwirkungen erklären,
  • allgemeine und persönliche Resilienzfaktoren identifizieren,
  • die Bedeutung von Psychohygiene beschreiben,
  • individuelle Bewältigungs- und Selbstunterstützungsstrategien entwickeln,
  • die eigene Person im Spannungsfeld sekundärer Traumatisierung und Psychohygiene reflektieren.
Kurs-Nr.: 19 W 11.8

Sekundäre Traumatisierung | Psychohygiene

Referentin:
Janine Lindemann | Michael Frangen
Termin:
Freitag, 20. September 2019, 10:00 – 18:00 Uhr
Samstag, 21. September 2019, 09:00 – 17:00 Uhr
Umfang:
16 Einheiten
Anmeldung bitte bis:
16. August 2019
Zielgruppe:
Heilpädagoginnen und Heilpädagogen
Teilnehmerzahl:
18
Verpflegung:
Mittagessen und Getränke sind in den Kosten enthalten
Veranstaltungsort:
Trier
Kosten:
BHP Mitglieder 225,00 € | bis 01.06.2019: 210,00 €
Nichtmitglieder 280,00 € | bis 01.06.2019: 265,00 €
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