Einzelveranstaltungen

aus dem EAH Programm 2020
  • Kunst in der Begegnung – Kunst der Begegnung | 20 E 12
    Kunst in der Begegnung – Kunst der Begegnung Heilpädagoginnen und Heilpädagogen profitieren von der Integration künstlerischer Ansätze in das eigene professionelle Handeln, indem Handlungskonzepte entwickelt werden können, die das Gegenüber umfassend in den Blick nehmen und nicht auf die Förderung einzelner Fähigkeiten zielen. Im Anbieten künstlerischen Tuns werden dem Menschen mit Beeinträchtigungen und (drohenden) Behinderungen Wege ...

  • Heilpädagogik wirkt in Leitungsfunktionen: Person, Rolle, Funktion | 20 E 16
    „Nicht gegen den Fehler, sondern für das Fehlende“ (P. Moor) Eine wesentliche Aufgabe der Leitenden ist es, Entscheidungen zu treffen, die Auswirkungen auf andere Menschen haben. Weiterhin beinhaltet Leitungshandeln: Richtung vorgeben, Anweisen, Kontrollieren, verantwortlich sein. Auch wenn dies nicht alle Aspekte sind, gehört es zur Rolle, diese zu bejahen und zu gestalten. Leitende stehen in besonderer ...

  • Heilpädagogik wirkt in Leitungsfunktionen: Kommunikation, Personal- und Organisationsentwicklung | 20 E 17
    „Führen bedeutet eine Welt zu gestalten, zu der andere gern ihren Beitrag leisten“ (vgl. D. Pinnow) Kommunikationsfähigkeit ist eine Schlüsselqualifikation für Führungskräfte. Dies gilt sowohl für den unmittelbaren Kontakt mit den Klientinnen und Klienten oder Mitarbeitenden als auch für die Gestaltung aller kommunikativen Abläufe im Unternehmen. Kommunikation wird als ein intersubjektiver Prozess verstanden, in dem Menschen aus ...

  • Datenschutz in Heilpädagogischen Praxen | 20 E 18
    EU-Datenschutz-Grundverordnung In heilpädagogischen Praxen werden eine Fülle von Daten elektronisch verarbeitet und gespeichert. Die Daten werden intern weitergegeben sowie auch an Personen außerhalb der Einrichtung übermittelt. Es stellen sich grundsätzlich die Fragen: Welche Daten von Klientinnen und Klienten, Kooperationspartnerinnen und -partnern und Mitarbeitenden dürfen erhoben bzw. gesammelt oder elektronisch gespeichert werden? An wen dürfen Daten weitergegeben werden? ...

  • Grenzwertig, unerlaubt, übergriffig! Zu Risiken und Nebenwirkungen sexueller Selbstbestimmung | 20 E 21
    „Die persönliche Freiheit endet dort, wo die Freiheit meines*r Gegenüber*s beginnt.“ So einfach funktioniert die Wirklichkeit in heilpädagogischen Handlungsfeldern nicht. Das Gegenteil scheint oft der Fall zu sein. Der Anspruch nach maximaler sexueller Selbstbestimmung stellt Fachpersonal in der gelebten Alltagspraxis häufig vor herausfordernde Situationen unterschiedlichster Ausprägung. Frei gewählte Wohn- und Arbeitssettings für Menschen mit Behinderungen sind ...

  • Wie kommt das „Ich“ zum „Du“? – Erfüllte Beziehung in der heilpädagogischen Begleitung haptisch aufbauen und erleben | 20 E 23
    In Zusammenarbeit mit dem Verein für Gestaltbildung e.V. – Arbeit am Tonfeld® Das Erreichen des Menschen, der in seiner persönlichen Entwicklung unterstützt werden soll, stellt Heilpädagoginnen und Heilpädagogen in unterschiedlichen Zusammenhängen immer wieder vor neue Herausforderungen. Die Bedürfnisse, die zu berücksichtigen sind, sind individuell, vielschichtig und hoch spezifiziert. Sie fordern neben einem hohen Maß an Kompetenz ...

  • Das Medium Pferd in der Tiergestützten Autismustherapie | 20 E 26
    Das Medium Pferd wird in seinen Ressourcen und Barrieren für heilpädagogisches Handeln mit Menschen des Autismusspektrums erörtert. Grundlage hierfür stellt der TEACCH-Ansatz dar. Das Pferd hat keine Vorstellung davon, was „normal“ ist, und kann deswegen keine Vorbehalte gegenüber Menschen mit Beeinträchtigungen und (drohenden) Behinderungen zeigen. Dies bietet dem Kind oder Jugendlichen die Möglichkeit, aus dem ...

  • „Es ist nicht gut, dass der Mensch allein sei…!“ – Einsamkeit bei Menschen mit kognitiver Beeinträchtigung | 20 E 30
    In Kooperation mit Sedip – Stiftung für Entwicklungsfreundliche Diagnostik und Pädagogik Häufig ist zu beobachten, dass Menschen mit einer sog. leichten kognitiven Beeinträchtigung trotz guter lebenspraktischer und ausreichender intellektueller Kompetenzen nicht die Möglichkeit hatten zu lernen, wie sie mit anderen Menschen Beziehungen gestalten können, in denen sich alle Beteiligten wohlfühlen. Deshalb ziehen sie sich entweder zurück ...

  • Heilpädagogische Entwicklungsförderung im Spiel | 20 E 31
    Begleitung von Kindern in den ersten Lebensjahren und von Kindern mit schweren Beeinträchtigungen Das Spiel ist der Motor der kindlichen Entwicklung. Im Spiel zeigen alle Kinder, was sie können, wo ihre Vorlieben sind und welche Themen sie aktuell beschäftigen, seien es Hell-Dunkel-Kontraste durch Fingerspiele vor den Augen, orale Erkundung von Spielgegenständen oder taktile Reize durch ...

  • Rhythmik als Methode in der Heilpädagogik | 20 E 32
    Förderschwerpunkt Wahrnehmungs- und Sprachförderung, sozial-emotionale Förderung Musik, Bewegung, Sprache und Material sind die methodischen Grundpfeiler der rhythmisch-musikalischen Erziehung. Rhythmikangebote eignen sich hervorragend für das gemeinsame Lernen von Menschen mit und ohne Behinderung in inklusiven Lernarrangements, weil sich spielerisch dialogische Prozesse und Wechselspiele initiieren lassen. In der „Heilpädagogischen Rhythmik“ wird besonders der Funktionskreislauf Wahrnehmung und Bewegung und dessen ...

  • Marte Meo als unterstützende Methode für die Arbeit mit autistischen Menschen | 20 E 33
    „Wie finde ich Zugang zu Dir“? Die videogestützte Methode Marte Meo bietet gerade für die heilpädagogische Förderung von Menschen mit besonderen Bedarfen, wie z. B. mit Autismus, zahlreiche Ansatzpunkte. Anhand von Videobeispielen über gelingende Kommunikationsverläufe wird kleinschrittig mit der Interaktionsanalyse gezeigt, wo die intuitiven Fähigkeiten aller Beteiligten liegen. Spielfähigkeiten und Kompetenzen der Kinder werden so sichtbar. Kinder ...

  • Verantwortung und Verantwortbarkeit in der Anwendung der ICF als systematische Perspektive auf Teilhabe – eine professionsethische Blickschärfung | 20 E 34
    Ein modernes berufliches Selbstverständnis von Heilpädagoginnen und Heilpädagogen umfasst die Begleitung und Gestaltung von Teilhabeprozessen mit Menschen in erschwerten Lebensbedingungen. Dieser Gedanke wurde durch die Diskussionen vor und nach Verabschiedung des Bundesteilhabegesetzes bzw. im Prozess der Erarbeitung verschiedener Landesrahmenverordnungen und Bedarfsermittlungsinstrumenten noch gestärkt. Der International Classification of Functioning, Disability and Health (ICF), dem Klassifikationsmodell der ...

  • Das Offene Konzept in Kindertagesstätten – in kritischer Betrachtung ressourcenorientiert für heilpädagogisches Handeln ansetzen | 20 E 35
    Deutschlandweit arbeiten mehr und mehr Kindertageseinrichtungen nach dem Offenen Konzept. Das Fachpersonal erlebt die Chancen und Entfaltungsmöglichkeiten wie auch kritische Punkte und Herausforderungen. Insbesondere bei reizoffenen Kindern werden Überforderungen durch ein Zuviel an Freiräumen konstatiert. Heilpädagoginnen und Heilpädagogen sind in einer ressourcenorientierten Betrachtung und Nutzung gefordert, um die angestrebten positiven Wirkungen für alle Kinder zugänglich ...

  • „Dein Mantel der dich birgt …?“ – Heilpädagogische Handlungsräume in der Begleitung am Lebensende | 20 E 36
    Das Sterben kommt in jedes Leben. Die Auseinandersetzung mit der eigenen Sterblichkeit stellt Menschen vor die Herausforderung, mit schmerzlichen (Verlust-)Erfahrungen einen Umgang zu finden. Leiborientierte und leibzentrierende Interventionsmöglichkeiten in der Begleitung Sterbender dienen dem Ziel, bio-psycho-sozial-ökologische Verständniswege zu Phänomenen individueller Erlebenswelten zu erspüren, um daraus leibfreundliche Wahrnehmungs-, Ausdrucks- und Handlungsmöglichkeiten für das eigene Wohlbefinden anregen ...

  • Herausfordernden Situationen mit heilpädagogischer Kompetenz erfolgreich begegnen | 20 E 37
    In der Praxis der Kinder- und Jugendhilfe und der Behindertenhilfe gehört es zu den täglichen Anforderungen unter den erschwerenden Bedingungen häufig komplexer Entwicklungshemmnisse (z. B. schwere mehrfache Behinderungen, Verhaltensauffälligkeiten, belastende Familienkonstellationen) pädagogisch wirksam zu handeln. Der Schlüssel zu einem wirksamen Handeln liegt oft in einer Haltung, aus der wir den Menschen mit echtem Interesse an ...

  • Von der Heilpädagogischen Praxis zur Interdisziplinären Frühförderstelle | 20 E 38
    Das Leistungsspektrum vieler Heilpädagogischer Praxen – in Nordrhein-Westfalen wie sonst auch in Deutschland – umfasst Leistungen der Frühförderung. Diese umfassen laut der Verordnung zur Früherkennung und Frühförderung behinderter und von Behinderung bedrohter Kinder (FrühV) heilpädagogische Leistungen sowie Leistungen der medizinischen Rehabilitation. Diese sollen als Komplexleistung gewährt werden, d. h. die Hilfen sollen zuständigkeitsübergreifend erbracht werden. ...

  • Eltern mit psychischer Erkrankung – ein heilpädagogischer Blick auf deren Kinder | 20 E 39
    Wenn eine Erziehungsperson psychisch erkrankt ist, sind alle Personen des Familiengefüges betroffen. Besonders die Heranwachsenden sind hohen Belastungen ausgesetzt. Die psychische Erkrankung eines Elternteils (oder gar beider) trägt in der Regel dazu bei, dass Kinder in ihrer Entwicklung gefährdet und / oder davon bedroht sind, selbst psychisch zu erkranken. Diese jungen Menschen stellen eine oft ...

  • „Sei doch nicht so eigensinnig!“ | 20 E 40
    – Verhaltensbesonderheiten aufgrund von Wahrnehmungsstörungen im Alter von 0–6 Jahren „Kinder sind sinnreiche Wesen. Sie haben Spaß am Einsatz all ihrer Sinne. Noch haben sie eine Antenne für alles, was ihre elementaren Sinneswahrnehmungen betrifft. Auf den ersten Blick scheinbar sinnloses Tun kann zugleich sehr sinnvoll sein, wenn man sich als Erwachsener auf die Erlebnisebene der Kinder ...

  • Ein neuer Lebensabschnitt – Was jetzt? | 20 E 41
    Sichere Begleitung und Gestaltung von Transitionen im Fokus der Heilpädagogik Kindergarten – Schule – Ausbildung – Berufsleben – Rente. Dies sind nur fünf mögliche Lebensabschnitte, die ein Mensch in der heutigen Zeit durchlaufen kann. Oft ist der Weg schon vorgezeichnet und orientiert sich an der Gesellschaft und den aktuellen Gegebenheiten. Die Übergänge – oder Transitionen – ...

  • Von der heilpädagogischen Diagnostik zum Förderplan und heilpädagogischen Gutachten | Entwicklungsbericht | 20 E 42
    Die heilpädagogische Diagnostik bildet einen Baustein zur Ermittlung des Entwicklungsstandes eines Kindes. Gleichzeitig ist sie eine Grundlage zur Erstellung von Entwicklungsberichten und Förderplänen. Diagnostische Ergebnisse werden schriftlich interpretiert und darauf aufbauend individuell Förderpläne erarbeitet. Diese Veranstaltung dient nicht dem Erwerb diagnostischer Fähigkeiten, sondern empfiehlt sich im Anschluss an die Weiterbildungsreihe „Heilpädagogische Diagnostik“. Im Mittelpunkt der ...

  • Kinderrechte – Mit Kunst und Verantwortung den Kindern das Leben eröffnen | 20 E 43
    Die UN-Kinderrechtskonvention ist bereits seit 1990 in Kraft und somit völkerrechtlich relevant; seitens der Bundesrepublik Deutschland wurde diese 1992 ratifiziert. Die Konvention legt fest, dass Kinder als eigenständige Individuen geachtet, ihre grundsätzlichen Lebensbedürfnisse respektiert und sichergestellt werden. Die Verwirklichung der Kinderrechte setzt voraus, dass Kinder sie kennen und Erwachsene sie anerkennen. Die Entwicklung der Kinderrechte unterstreicht ...

  • Planung und Gründung einer Heilpädagogischen Praxis | 20 E 44
    Eine eigene heilpädagogische Praxis zu eröffnen und zu betreiben, reizt viele Heilpädagoginnen und Heilpädagogen. Dabei sollte jeder Einstieg in eine eigene Praxistätigkeit gut überlegt und vorbereitet sein. Die angebotene Weiterbildung gibt einen umfassenden Einblick in die Planung und Gründung einer Heilpädagogischen Praxis und informiert praxisnah über die wichtigsten Schritte vor und während einer Gründungsphase. Zudem erhalten ...

  • Biografiearbeit in Leichter Sprache und mit Bildern | 20 E 45
    Ältere Menschen mit Beeinträchtigungen und (drohenden) Behinderungen zählen vermehrt zum Adressatenkreis heilpädagogischen Handelns. Sie fordern Heilpädagoginnen und Heilpädagogen auf und heraus, die gängigen Maximen ihres Handelns als Fortschrittsorientierung zu überdenken. Lebensqualität und Lebenszufriedenheit rücken in der Zielpyramide deutlich nach oben. Es stellt sich die Frage nach einem individuellen guten Leben, das geprägt ist von positiven ...

  • Wege aus dem Chaos – Mit Musik zur Strukturierung sozialer Interaktionen, der Wahrnehmung und emotionaler Prozesse | 20 E 46
    Kreativer Ausdruck, Spontanität und willkürliches Handeln sind wichtige Elemente menschlichen Selbstausdrucks und sozialer Interaktion. Für Menschen, deren Wahrnehmung, soziale Interaktion und emotionale Stabilität beeinträchtigt sind, sind Angebote mit Musik – Singen, Musizieren, Tanzen – häufig zu offen und zu komplex und führen zu Unruhe bzw. Störungen des Settings. Daraus erfolgt die Aufgabe für die Fachkraft, diese ...

aus dem EAH Programm 2019