Einzelveranstaltungen

aus dem EAH Programm 2020
  • Yoga-Übungen in der Heilpädagogik | 20 E 1
    Die Auseinandersetzung mit Yoga, den dahinter stehenden Philosophien und dazu gehörenden Übungen, kann für Heilpädagoginnen und Heilpädagogen insofern von Interesse und sinnvoll sein, als in beiden Fachbereichen vom Menschen als Einheit aus Körper, Geist und Seele ausgegangen wird. Die drei Dimensionen sind wechselseitig miteinander verbunden und beeinflussen sich gegenseitig; diese Perspektive wird hier verfolgt: „YOGA ...

  • ICF-CY in der heilpädagogischen Arbeit | 20 E 2
    Der ICF wie der ICF-CY liegt das bio-psycho-soziale Modell von Behinderung der WHO zugrunde. Auf dessen Grundlage werden die Dimensionen der Körperfunktionen und -strukturen, der Aktivitäten sowie der Teilhabe betrachtet und kodiert, so dass sich im Rahmen dieses Prozesses aus den erkannten Problemlagen Fördermaßnahmen ableiten lassen. Für die Bedarfe von Kindern und Jugendlichen wurde die ICF-CY ...

  • Einführung in Unterstützte Kommunikation | 20 E 3
    Unterstützte Kommunikation (UK) ist ein vergleichsweise neues Feld heilpädagogischen Handelns. Im Rahmen der Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention wird Unterstützte Kommunikation als Maßnahme der Teilhabeermöglichung aufgeführt. In der heilpädagogischen Förderung und Begleitung sind Hauptziele unter anderem Teilhabe am gesellschaftlichen Leben und Selbstbestimmung. Diese Ziele können nur umfassend von jemandem erreicht werden, der selbst äußern kann, was seine Bedürfnisse, ...

  • Trampolinspringen in der Heilpädagogischen Arbeit | 20 E 4
    Der Kurs befasst sich mit der Theorie und Praxis des Turnens mit dem Großtrampolin. Im Mittelpunkt des Kurses stehen die Handhabung des Gerätes, Sammlung von grundlegenden Bewegungs- erfahrungen (Tuchgewöhnung) sowie die Vermittlung und das eigenständige Erlernen von Grundsprüngen auf dem Großtrampolin, so dass eine Arbeit mit den Geräten in der Praxis gewährleistet werden kann. Zusätzlich ...

  • Eltern mit psychischer Erkrankung – ein heilpädagogischer Blick auf deren Kinder | 20 E 5
    Wenn eine Erziehungsperson psychisch erkrankt ist, sind alle Personen des Familiengefüges betroffen. Besonders die Heranwachsenden sind hohen Belastungen ausgesetzt. Die psychische Erkrankung eines Elternteils (oder gar beider) trägt in der Regel dazu bei, dass Kinder in ihrer Entwicklung gefährdet und / oder davon bedroht sind, selbst psychisch zu erkranken. Diese jungen Menschen stellen eine oft ...

  • „Das bestimme ich selbst!“ – Und die Konsequenzen? Selbstbestimmung entwicklungspsychologisch fundiert | 20 E 6
    In Kooperation mit Sedip – Stiftung für Entwicklungsfreundliche Diagnostik und Pädagogik Die Fähigkeit zur selbstverantworteten Selbstbestimmung ist dem Menschen nicht in die Wiege gelegt. Vielmehr entwickelt sie sich schrittweise mit der Bewältigung zentraler Entwicklungs-aufgaben. Dafür benötigt der Mensch verlässliche Bezugspersonen, an die er sich sicher binden kann und die ihm eine jeweils an seine Fähigkeiten angepasste ...

  • „Bunte Steine – Mein Entwicklungshaus“ | 20 E 7
    Ein Diagnostikverfahren für den Einsatz in Kindertagesstätten ‚Bunte Steine – Mein Entwicklungshaus‘ ist ein Diagnostikverfahren, das aus der Praxis für die Praxis entstanden ist. Das nicht-standardisierte, partizipative, heilpädagogische Verfahren zur Entwicklungsfeststellung und Entwicklungsbegleitung für Kinder vom 3. Lebensmonat bis zur Einschulung ist eine kindorientierte Alternative zu den sich bisher auf dem Markt befindenden Beobachtungs- und Testverfahren. Entwicklungspsychologische ...

  • Bundesteilhabegesetz konkret | 20 E 8
    Das Bundesteilhabegesetz (BTHG) und das damit einhergehende neue SGB IX hat weitreichenden Einfluss auch auf die Erbringung heilpädagogischer Leistungen. Ein wesentlicher Aspekt ist dabei die Bedarfsfeststellung, die eingerahmt ist von den Verfahren der Gesamt- und Teilhabeplanung. Das Seminar stellt die rechtlichen Grundlagen und Rahmenbedingungen der Planungsverfahren und der Bedarfsfeststellung vor und geht daran anknüpfend auf ...

  • Heilpädagogische Kleingruppenangebote | 20 E 9
    Kinder können Spiel- und Sozialkompetenzen nur sehr bedingt in der Einzelförderung entwickeln; um diese zu erlernen, auszuprobieren, sich zu reiben und wieder zu finden, braucht es den Kontakt mit Gleichaltrigen, mit der peer-group. Im Lehrbuch der heilpädagogischen Übungsbehandlung wird seit der 1. Auflage 1975 der methodische Ansatz einer Förderung in der Kleingruppe aufgegriffen; eine altbekannte ...

  • „In erster Linie Kinder…“ – Konzepte zur Arbeit mit Kindern mit Flucht- und Migrationserfahrung | 20 E 10
    Positive Elternpartnerschaften aufzubauen zählt zu einem wesentlichen Baustein der (heil)pädagogischen Arbeit. Oft erleben die Fachkräfte allerdings, dass sie trotz ihrer Bemühungen und guten Ideen gerade Familien aus anderen Kulturkreisen im Gespräch oder mit ihren Angeboten nicht wie gewünscht erreichen können. Welche Gründe kann das haben? Und wie können wir Angebote so konzipieren, dass wir damit ...

  • „Manchmal weiß ich nicht mehr weiter…“ | 20 E 11
    Aus-halten als heilpädagogische Intervention bei Menschen mit sog. geistiger Behinderung und herausforderndem Verhalten In der Begleitung von Menschen mit sog. geistiger Behinderung, in deren Lebensgeschichte sich herausfordernde Verhaltensweisen als eine Ausdrucksmöglichkeit entwickelt haben, erleben Mitarbeitende immer wieder Situationen von wechselseitigen Grenzüberschreitungen, oft verbunden mit Gefühlen der Überforderung, Hilflosigkeit bis hin zu Ohnmacht. Diese Eskalationen können den ...

  • Kunst in der Begegnung – Kunst der Begegnung | 20 E 12
    Kunst in der Begegnung – Kunst der Begegnung Heilpädagoginnen und Heilpädagogen profitieren von der Integration künstlerischer Ansätze in das eigene professionelle Handeln, indem Handlungskonzepte entwickelt werden können, die das Gegenüber umfassend in den Blick nehmen und nicht auf die Förderung einzelner Fähigkeiten zielen. Im Anbieten künstlerischen Tuns werden dem Menschen mit Beeinträchtigungen und (drohenden) Behinderungen Wege ...

  • Darstellen heißt klarstellen – Praxisseminar zur Gestaltung von Fallgesprächen mit kreativen Verfahren | 20 E 13
    Fallgespräche sind ein unverzichtbarer Bestandteil professioneller pädagogischer und therapeutischer Arbeit. Sie dienen sowohl dem Erfassen von Ursachen und Bedingungsfaktoren von Entwicklungsauffälligkeiten als auch dem Erarbeiten von Ressourcen, Zielen und Handlungsansätzen. Durch den Einsatz kreativer Verfahren werden zentrale Bedeutungsgehalte des Fallgeschehens in Szene gesetzt und so oft mit einer unmittelbar erfahrbaren Klarheit zum Ausdruck gebracht. Abstraktes und ...

  • Die geschlossenen Welten öffnen – Alle Menschen haben das Recht, am Arbeitsleben teilzuhaben | 20 E 14
    In den heilpädagogischen Diskursen über Konzepte und Methoden für professionelles Handeln mit Menschen mit komplexem Unterstützungsbedarf zählt der sog. zweite Lebensbereich als bedeutsames Element für Lebensqualität. Damit verbunden sind Ortswechsel, das Treffen anderer Menschen, eine Strukturierung des Tages sowie nicht zuletzt ein Erledigen von Aufgaben. Teilhabe am Arbeitsleben bedeutet demzufolge als fachliche Aufgabe nicht vorrangig ...

  • Partizipation in der stationären Jugendhilfe | 20 E 15
    Pädagogische Haltung? Fachlicher Standard? Oder nur eine Modeerscheinung? Kaum ein Thema polarisiert unter PädagogInnen in der stationären Erziehungshilfe so stark wie das der Partizipation. In der heutigen Kinder- und Jugendhilfe besteht ein weitreichender fachlicher Konsens darüber, dass die Beteiligung von Kindern, Jugendlichen und ihrer Eltern als wesentlicher Erfolgsfaktor für die Wirksamkeit von Hilfemaßnahmen gilt. Die erforderlichen ...

  • Heilpädagogik wirkt in Leitungsfunktionen: Person, Rolle, Funktion | 20 E 16
    „Nicht gegen den Fehler, sondern für das Fehlende“ (P. Moor) Eine wesentliche Aufgabe der Leitenden ist es, Entscheidungen zu treffen, die Auswirkungen auf andere Menschen haben. Weiterhin beinhaltet Leitungshandeln: Richtung vorgeben, Anweisen, Kontrollieren, verantwortlich sein. Auch wenn dies nicht alle Aspekte sind, gehört es zur Rolle, diese zu bejahen und zu gestalten. Leitende stehen in besonderer ...

  • Heilpädagogik wirkt in Leitungsfunktionen: Kommunikation, Personal- und Organisationsentwicklung | 20 E 17
    „Führen bedeutet eine Welt zu gestalten, zu der andere gern ihren Beitrag leisten“ (vgl. D. Pinnow) Kommunikationsfähigkeit ist eine Schlüsselqualifikation für Führungskräfte. Dies gilt sowohl für den unmittelbaren Kontakt mit den Klientinnen und Klienten oder Mitarbeitenden als auch für die Gestaltung aller kommunikativen Abläufe im Unternehmen. Kommunikation wird als ein intersubjektiver Prozess verstanden, in dem Menschen aus ...

  • Datenschutz in Heilpädagogischen Praxen | 20 E 18
    EU-Datenschutz-Grundverordnung In heilpädagogischen Praxen werden eine Fülle von Daten elektronisch verarbeitet und gespeichert. Die Daten werden intern weitergegeben sowie auch an Personen außerhalb der Einrichtung übermittelt. Es stellen sich grundsätzlich die Fragen: Welche Daten von Klientinnen und Klienten, Kooperationspartnerinnen und -partnern und Mitarbeitenden dürfen erhoben bzw. gesammelt oder elektronisch gespeichert werden? An wen dürfen Daten weitergegeben werden? ...

  • 5. BHP UnternehmerInnentag Heilpädagogik Informieren | Vernetzen | Bewirken | 20 E 19
    Es erwarten Sie Fachvorträge renommierter Kolleginnen und Kollegen sowie zahlreiche Möglichkeiten informellen Austauschs, u. a. ist der Freitagabend für ein gemeinsames Essen und Gespräche vorgesehen. Vom BHP zertifizierte Anbieter sowie in der Geschäftsstelle als selbstständig gemeldete Mitglieder erhalten eine persönliche Einladung. Gerne nehmen wir Sie in unseren Verteiler auf. Kontakt: info@eahonline.de Das Programm als PDF zum ...

  • Das Streben nach sexueller Selbstbestimmung – Herausforderungen und Chancen für die heilpädagogische Praxis | 20 E 20
    Im heilpädagogischen Arbeitsalltag ist das Recht auf sexuelle Selbstbestimmung der erwachsenen Menschen mit Behinderungserfahrungen zu achten. Dies ist aus den Gesetzestexten abzuleiten, aber auch (oder insbesondere!) durch die Ausrichtung des heilpädagogischen Handelns an den Wünschen, Bedürfnissen und Zielen der Klientinnen und Klienten. Bedenkt man noch die Wirkung organisationsstruktureller Mechanismen, so entsteht eine komplexe, wechselwirksame Bühne ...

  • Grenzwertig, unerlaubt, übergriffig! Zu Risiken und Nebenwirkungen sexueller Selbstbestimmung | 20 E 21
    „Die persönliche Freiheit endet dort, wo die Freiheit meines*r Gegenüber*s beginnt.“ So einfach funktioniert die Wirklichkeit in heilpädagogischen Handlungsfeldern nicht. Das Gegenteil scheint oft der Fall zu sein. Der Anspruch nach maximaler sexueller Selbstbestimmung stellt Fachpersonal in der gelebten Alltagspraxis häufig vor herausfordernde Situationen unterschiedlichster Ausprägung. Frei gewählte Wohn- und Arbeitssettings für Menschen mit Behinderungen sind ...

  • Planung und Gründung einer Heilpädagogischen Praxis | 20 E 22
    Eine eigene heilpädagogische Praxis zu eröffnen und zu betreiben, reizt viele Heilpädagoginnen und Heilpädagogen. Dabei sollte jeder Einstieg in eine eigene Praxistätigkeit gut überlegt und vorbereitet sein. Eine eigene heilpädagogische Praxis zu eröffnen und zu betreiben, reizt viele Heilpädagoginnen und Heilpädagogen. Dabei sollte jeder Einstieg in eine eigene Praxistätigkeit gut überlegt und vorbereitet sein. Sie ...

  • Wie kommt das „Ich“ zum „Du“? – Erfüllte Beziehung in der heilpädagogischen Begleitung haptisch aufbauen und erleben | 20 E 23
    In Zusammenarbeit mit dem Verein für Gestaltbildung e.V. – Arbeit am Tonfeld® Das Erreichen des Menschen, der in seiner persönlichen Entwicklung unterstützt werden soll, stellt Heilpädagoginnen und Heilpädagogen in unterschiedlichen Zusammenhängen immer wieder vor neue Herausforderungen. Die Bedürfnisse, die zu berücksichtigen sind, sind individuell, vielschichtig und hoch spezifiziert. Sie fordern neben einem hohen Maß an Kompetenz ...

  • Mit Hund, Pferd, Biene – Tiergestütztes heilpädagogisches Handeln | 20 E 24
    Viele Menschen empfinden Tiere als hilfreiche Begleiter im Leben. Um ein Tier muss man sich kümmern, d. h. es mit Mahlzeiten oder Fressgelegenheiten versorgen, eine Unterkunft bieten, sich mit ihm auseinandersetzen und ggf. in Interaktion gehen, es im Krankheitsfall pflegen, sich im Todesfall von ihm verabschieden. Es bedeutet also viel Verantwortung, ein Tier bei sich ...

  • Tiergestützte Therapie mit dem Medium Pferd und traumatisierten Kindern und Jugendlichen | 20 E 25
    An einem therapeutischen Prozess sind in der Regel nur das Kind und der Therapeut beteiligt. Wenn Heilpädagoginnen und Heilpädagogen sich entschließen, in der Arbeit mit traumatisierten Kindern und Jugendlichen Pferde einzubeziehen, entsteht eine besondere Dynamik. Zum einen geht diese vom Pferd selbst und seinen artgerechten Bedürfnissen aus, zum anderen entsteht innerhalb dieser Dynamik ein Kommunikationsdreieck, ...

  • Das Medium Pferd in der Tiergestützten Autismustherapie | 20 E 26
    Das Medium Pferd wird in seinen Ressourcen und Barrieren für heilpädagogisches Handeln mit Menschen des Autismusspektrums erörtert. Grundlage hierfür stellt der TEACCH-Ansatz dar. Das Pferd hat keine Vorstellung davon, was „normal“ ist, und kann deswegen keine Vorbehalte gegenüber Menschen mit Beeinträchtigungen und (drohenden) Behinderungen zeigen. Dies bietet dem Kind oder Jugendlichen die Möglichkeit, aus dem ...

  • Altwerden als Entwicklungsaufgabe | 20 E 27
    Das Alter und Altwerden von Menschen mit sog. geistiger Behinderung geht mit der Aufgabe einher, die Potenziale, Bedürfnisse und Fähigkeiten in dieser Lebensphase neu und passend zu gestalten. Diese Aufgabe ist mit der Anforderung verbunden, Unterstützungsbausteine und Lösungen zu finden, die das tägliche Leben erleichtern. Besonders für die drohende Gefahr der Vereinsamung und Isolierung, auch ...

  • Fenster öffnen zur inneren Welt der Kinder | 20 E 28
    Kreative, experimentelle und projektive Methoden, Techniken und Verfahren in der heilpädagogischen Arbeit mit Kindern und Jugendlichen In der heilpädagogischen Arbeit ist es wichtig und wirksam, Kindern und Jugendlichen Anreize zu bieten, damit sie sich mit ihrer vergangenen, gegenwärtigen und zukünftigen Situation kreativ auseinandersetzen. Mit Hilfe von expressiven und experimentellen Methoden können innere Vorgänge und Konflikte ...

  • Fetale Alkoholspektrumstörungen – eine unerkannte Behinderung? | 20 E 29
    Heilpädagogische Betrachtungsweisen Durch Alkoholkonsum in der Schwangerschaft werden in Deutschland nach neuesten Einschätzungen jährlich über 12.000 Kinder mit fetalen Alkoholspektrumstörungen (FASD) geboren. Dies stellt damit die häufigste nicht genetische Ursache für Wachstums-, Entwicklungs- und Verhaltensstörungen dar. FASD ist eine lebenslange, irreversible Behinderung. Die Hauptsymp-tome betreffen die Kognition, Emotion und Kommunikation, die Exekutivfunktionen sowie den neuromotorischen Bereich. ...

  • „Es ist nicht gut, dass der Mensch allein sei…!“ – Einsamkeit bei Menschen mit kognitiver Beeinträchtigung | 20 E 30
    In Kooperation mit Sedip – Stiftung für Entwicklungsfreundliche Diagnostik und Pädagogik Häufig ist zu beobachten, dass Menschen mit einer sog. leichten kognitiven Beeinträchtigung trotz guter lebenspraktischer und ausreichender intellektueller Kompetenzen nicht die Möglichkeit hatten zu lernen, wie sie mit anderen Menschen Beziehungen gestalten können, in denen sich alle Beteiligten wohlfühlen. Deshalb ziehen sie sich entweder zurück ...

  • Heilpädagogische Entwicklungsförderung im Spiel | 20 E 31
    Begleitung von Kindern in den ersten Lebensjahren und von Kindern mit schweren Beeinträchtigungen Das Spiel ist der Motor der kindlichen Entwicklung. Im Spiel zeigen alle Kinder, was sie können, wo ihre Vorlieben sind und welche Themen sie aktuell beschäftigen, seien es Hell-Dunkel-Kontraste durch Fingerspiele vor den Augen, orale Erkundung von Spielgegenständen oder taktile Reize durch ...

  • Rhythmik als Methode in der Heilpädagogik | 20 E 32
    Förderschwerpunkt Wahrnehmungs- und Sprachförderung, sozial-emotionale Förderung Musik, Bewegung, Sprache und Material sind die methodischen Grundpfeiler der rhythmisch-musikalischen Erziehung. Rhythmikangebote eignen sich hervorragend für das gemeinsame Lernen von Menschen mit und ohne Behinderung in inklusiven Lernarrangements, weil sich spielerisch dialogische Prozesse und Wechselspiele initiieren lassen. In der „Heilpädagogischen Rhythmik“ wird besonders der Funktionskreislauf Wahrnehmung und Bewegung und dessen ...

  • Marte Meo als unterstützende Methode für die Arbeit mit autistischen Menschen | 20 E 33
    „Wie finde ich Zugang zu Dir“? Die videogestützte Methode Marte Meo bietet gerade für die heilpädagogische Förderung von Menschen mit besonderen Bedarfen, wie z. B. mit Autismus, zahlreiche Ansatzpunkte. Anhand von Videobeispielen über gelingende Kommunikationsverläufe wird kleinschrittig mit der Interaktionsanalyse gezeigt, wo die intuitiven Fähigkeiten aller Beteiligten liegen. Spielfähigkeiten und Kompetenzen der Kinder werden so sichtbar. Kinder ...

  • Verantwortung und Verantwortbarkeit in der Anwendung der ICF als systematische Perspektive auf Teilhabe – eine professionsethische Blickschärfung | 20 E 34
    Ein modernes berufliches Selbstverständnis von Heilpädagoginnen und Heilpädagogen umfasst die Begleitung und Gestaltung von Teilhabeprozessen mit Menschen in erschwerten Lebensbedingungen. Dieser Gedanke wurde durch die Diskussionen vor und nach Verabschiedung des Bundesteilhabegesetzes bzw. im Prozess der Erarbeitung verschiedener Landesrahmenverordnungen und Bedarfsermittlungsinstrumenten noch gestärkt. Der International Classification of Functioning, Disability and Health (ICF), dem Klassifikationsmodell der ...

  • Das Offene Konzept in Kindertagesstätten – in kritischer Betrachtung ressourcenorientiert für heilpädagogisches Handeln ansetzen | 20 E 35
    Deutschlandweit arbeiten mehr und mehr Kindertageseinrichtungen nach dem Offenen Konzept. Das Fachpersonal erlebt die Chancen und Entfaltungsmöglichkeiten wie auch kritische Punkte und Herausforderungen. Insbesondere bei reizoffenen Kindern werden Überforderungen durch ein Zuviel an Freiräumen konstatiert. Heilpädagoginnen und Heilpädagogen sind in einer ressourcenorientierten Betrachtung und Nutzung gefordert, um die angestrebten positiven Wirkungen für alle Kinder zugänglich ...

  • „Dein Mantel der dich birgt …?“ – Heilpädagogische Handlungsräume in der Begleitung am Lebensende | 20 E 36
    Das Sterben kommt in jedes Leben. Die Auseinandersetzung mit der eigenen Sterblichkeit stellt Menschen vor die Herausforderung, mit schmerzlichen (Verlust-)Erfahrungen einen Umgang zu finden. Leiborientierte und leibzentrierende Interventionsmöglichkeiten in der Begleitung Sterbender dienen dem Ziel, bio-psycho-sozial-ökologische Verständniswege zu Phänomenen individueller Erlebenswelten zu erspüren, um daraus leibfreundliche Wahrnehmungs-, Ausdrucks- und Handlungsmöglichkeiten für das eigene Wohlbefinden anregen ...

  • Herausfordernden Situationen mit heilpädagogischer Kompetenz erfolgreich begegnen | 20 E 37
    In der Praxis der Kinder- und Jugendhilfe und der Behindertenhilfe gehört es zu den täglichen Anforderungen unter den erschwerenden Bedingungen häufig komplexer Entwicklungshemmnisse (z. B. schwere mehrfache Behinderungen, Verhaltensauffälligkeiten, belastende Familienkonstellationen) pädagogisch wirksam zu handeln. Der Schlüssel zu einem wirksamen Handeln liegt oft in einer Haltung, aus der wir den Menschen mit echtem Interesse an ...

  • Von der Heilpädagogischen Praxis zur Interdisziplinären Frühförderstelle | 20 E 38
    Das Leistungsspektrum vieler Heilpädagogischer Praxen – in Nordrhein-Westfalen wie sonst auch in Deutschland – umfasst Leistungen der Frühförderung. Diese umfassen laut der Verordnung zur Früherkennung und Frühförderung behinderter und von Behinderung bedrohter Kinder (FrühV) heilpädagogische Leistungen sowie Leistungen der medizinischen Rehabilitation. Diese sollen als Komplexleistung gewährt werden, d. h. die Hilfen sollen zuständigkeitsübergreifend erbracht werden. ...

  • Eltern mit psychischer Erkrankung – ein heilpädagogischer Blick auf deren Kinder | 20 E 39
    Wenn eine Erziehungsperson psychisch erkrankt ist, sind alle Personen des Familiengefüges betroffen. Besonders die Heranwachsenden sind hohen Belastungen ausgesetzt. Die psychische Erkrankung eines Elternteils (oder gar beider) trägt in der Regel dazu bei, dass Kinder in ihrer Entwicklung gefährdet und / oder davon bedroht sind, selbst psychisch zu erkranken. Diese jungen Menschen stellen eine oft ...

  • „Sei doch nicht so eigensinnig!“ | 20 E 40
    – Verhaltensbesonderheiten aufgrund von Wahrnehmungsstörungen im Alter von 0–6 Jahren „Kinder sind sinnreiche Wesen. Sie haben Spaß am Einsatz all ihrer Sinne. Noch haben sie eine Antenne für alles, was ihre elementaren Sinneswahrnehmungen betrifft. Auf den ersten Blick scheinbar sinnloses Tun kann zugleich sehr sinnvoll sein, wenn man sich als Erwachsener auf die Erlebnisebene der Kinder ...

  • Ein neuer Lebensabschnitt – Was jetzt? | 20 E 41
    Sichere Begleitung und Gestaltung von Transitionen im Fokus der Heilpädagogik Kindergarten – Schule – Ausbildung – Berufsleben – Rente. Dies sind nur fünf mögliche Lebensabschnitte, die ein Mensch in der heutigen Zeit durchlaufen kann. Oft ist der Weg schon vorgezeichnet und orientiert sich an der Gesellschaft und den aktuellen Gegebenheiten. Die Übergänge – oder Transitionen – ...

  • Von der heilpädagogischen Diagnostik zum Förderplan und heilpädagogischen Gutachten | Entwicklungsbericht | 20 E 42
    Die heilpädagogische Diagnostik bildet einen Baustein zur Ermittlung des Entwicklungsstandes eines Kindes. Gleichzeitig ist sie eine Grundlage zur Erstellung von Entwicklungsberichten und Förderplänen. Diagnostische Ergebnisse werden schriftlich interpretiert und darauf aufbauend individuell Förderpläne erarbeitet. Diese Veranstaltung dient nicht dem Erwerb diagnostischer Fähigkeiten, sondern empfiehlt sich im Anschluss an die Weiterbildungsreihe „Heilpädagogische Diagnostik“. Im Mittelpunkt der ...

  • Kinderrechte – Mit Kunst und Verantwortung den Kindern das Leben eröffnen | 20 E 43
    Die UN-Kinderrechtskonvention ist bereits seit 1990 in Kraft und somit völkerrechtlich relevant; seitens der Bundesrepublik Deutschland wurde diese 1992 ratifiziert. Die Konvention legt fest, dass Kinder als eigenständige Individuen geachtet, ihre grundsätzlichen Lebensbedürfnisse respektiert und sichergestellt werden. Die Verwirklichung der Kinderrechte setzt voraus, dass Kinder sie kennen und Erwachsene sie anerkennen. Die Entwicklung der Kinderrechte unterstreicht ...

  • Planung und Gründung einer Heilpädagogischen Praxis | 20 E 44
    Eine eigene heilpädagogische Praxis zu eröffnen und zu betreiben, reizt viele Heilpädagoginnen und Heilpädagogen. Dabei sollte jeder Einstieg in eine eigene Praxistätigkeit gut überlegt und vorbereitet sein. Die angebotene Weiterbildung gibt einen umfassenden Einblick in die Planung und Gründung einer Heilpädagogischen Praxis und informiert praxisnah über die wichtigsten Schritte vor und während einer Gründungsphase. Zudem erhalten ...

  • Biografiearbeit in Leichter Sprache und mit Bildern | 20 E 45
    Ältere Menschen mit Beeinträchtigungen und (drohenden) Behinderungen zählen vermehrt zum Adressatenkreis heilpädagogischen Handelns. Sie fordern Heilpädagoginnen und Heilpädagogen auf und heraus, die gängigen Maximen ihres Handelns als Fortschrittsorientierung zu überdenken. Lebensqualität und Lebenszufriedenheit rücken in der Zielpyramide deutlich nach oben. Es stellt sich die Frage nach einem individuellen guten Leben, das geprägt ist von positiven ...

  • Wege aus dem Chaos – Mit Musik zur Strukturierung sozialer Interaktionen, der Wahrnehmung und emotionaler Prozesse | 20 E 46
    Kreativer Ausdruck, Spontanität und willkürliches Handeln sind wichtige Elemente menschlichen Selbstausdrucks und sozialer Interaktion. Für Menschen, deren Wahrnehmung, soziale Interaktion und emotionale Stabilität beeinträchtigt sind, sind Angebote mit Musik – Singen, Musizieren, Tanzen – häufig zu offen und zu komplex und führen zu Unruhe bzw. Störungen des Settings. Daraus erfolgt die Aufgabe für die Fachkraft, diese ...

aus dem EAH Programm 2019