Leistungs- und Leistungserbringungsrechtliche Entwicklungen für heilpädagogische Anbieter und Dienste

Das Bundesteilhabegesetz (BTHG) bringt weitreichende Veränderungen für die Leistungserbringer der heilpädagogischen Handlungsfelder. Insbesondere aufgrund der Trennung der Fachleistung der Eingliederungshilfe von der existenzsichernden Leistung sind die Verträge mit den Klientinnen und Klienten neu zu strukturieren und neue Einzelleistungen zu kalkulieren. Gleiches gilt für die Vereinbarungen mit den Leistungsträgern.

Hinzu kommen neue Vereinbarungsinhalte, die u. a. die Wirksamkeit von Teilhabeleistungen umfassen und den Kostenträgern neue Steuerungs-, Prüf- und Sanktionsmöglichkeiten an die Hand geben. Die Veranstaltung richtet sich an Leistungserbringer und vermittelt einen Überblick über die Grundsätze der Gesetzesreform. Sie widmet sich insbesondere den Auswirkungen des BTHG auf das Vertragsrecht der Leistungserbringer und zeigt Handlungsbedarfe und -optionen auf.

Sie haben die Möglichkeit, sich folgende Kompetenzen zu erarbeiten:

  • Das BTHG in seiner Systematik darlegen,
  • die Grundsätze und Stufen der Gesetzesreform beschreiben,
  • Ideen zu einer Trennung von Fachleistung und existenzsichernder Leistung entwickeln,
  • Steuerungs-, Prüf- und Sanktionsmöglichkeiten der Leistungsträger für das eigene Unternehmen einordnen,
  • die Leistungen des eigenen Unternehmens auf der Grundlage des BTHG erörtern.
Kurs-Nr.: 19 E 9

Bundesteilhabegesetz – und nun?
Leistungs- und Leistungserbringungsrechtliche Entwicklungen für heilpädagogische Anbieter und Dienste

Referentin:
Christiane Hasenberg
Termin:
Freitag, 12. April 2019, 10:00 – 18:00 Uhr
Umfang:
8 Einheiten
Anmeldung bitte bis:
08. März 2019
Zielgruppe:
Heilpädagoginnen, Heilpädagogen und andere pädagogische Fachkräfte
Teilnehmerzahl:
20
Verpflegung:
Mittagessen und Getränke sind in den Kosten enthalten
Veranstaltungsort:
Hannover (a)
Kosten:
BHP Mitglieder 205,00 € | bis 01.01.2019: 190,00 €
Nichtmitglieder 265,00 € | bis 01.01.2019: 250,00 €