Muss in Ihrer heilpädagogischen Entwicklungsförderung das Kind machen, was es will? Begrüßen Sie die Mädchen und Buben in Ihrem Spielzimmer mit den Worten ‚Du bist hier der Bestimmer‘? Sind Sie es gewohnt, die Regieanweisungen des Kindes einzuholen und verkleiden Sie sich deshalb als üble Hexe, als hilflose Kröte oder als furchtsamer Ritter? Antworten die Kinder auf die Frage der Eltern, was sie heute bei Ihnen gemacht haben, mit dem erstaunenden Ausruf: „Gespielt“? Wenn Ihnen diese Fragen ein Lächeln ins Gesicht zaubern, sind Sie im Handlungskonzept der Heilpädagogischen Spieltherapie angekommen.

Die Heilpädagogische Spieltherapie ist eine professionelle Spielzeit zwischen einem Kind, dessen Entwicklung angestoßen, dessen Not behoben und dessen Krise bewältigt werden soll und einer hoch spezialisierten Heilpädagogin bzw. einem Heilpädagogen in einer geschaffenen Spezialwelt. Dabei werden dem Kind durch entsprechende spieltherapeutische Interventionen gezielt förderliche, stärkende und ermutigende Erfahrungen innerhalb eines schützenden Spiel- und Beziehungsraumes ermöglicht, die neue und korrigierende Wahrnehmungs-, Fühl-, Denk-, Sprech- und Handlungsweisen beim Kind verankern.

In diesem Vortrag werden historische, theoretische und praxisbezogene Einblicke in die Heilpädagogische Spieltherapie gegeben und das Handlungskonzept anhand eines Fallbeispiels zur Diskussion gestellt.

Kurs-Nr.: 21 O 13
„Muss ich jetzt wieder tun, was ich will?“
– Die Heilpädagogische Spieltherapie als individuelle und interaktionelle Entwicklungsförderung
Referentin:
Steffi Jofer-Ernstberger
Termin:
Mittwoch, 31. März 2021, 17:00-18:30 Uhr
Anmeldung bitte bis:
22. März 2021
Zielgruppe:
HeilpädagogInnen und andere pädagogische Fachkräfte
Teilnehmerzahl:
30
Kosten:
BHP Mitglieder 40,00 €
Nichtmitglieder 55,00 €