Schulversäumnisse stellen PädagogInnen und Eltern heute vor eine große Herausforderung. Die Annahme einer vorübergehenden „Kein-Bock-Phase“ gerät ins Wanken, wenn sich die schulabsente Zeit auf Monate oder sogar Jahre ausdehnt. Fachliche Unterstützung von außen wird häufig nötig, um das belastete Eltern-Kind-Schule-Gefüge wieder zu entlasten und gemeinsam neue Wege sichtbar und begehbar zu machen.

Unterschiedliche Hintergründe bedingen verschiedene Arten von Schulversäumnissen; die emotionalen und sozialen Folgen sind stets weitreichend und gravierend. Eine Unterstützung aus heilpädagogischer Perspektive wirkt konstruktiv, da die beteiligten Personen und externe Faktoren in ihren Wechselwirkungen in den Blick genommen werden.

Zudem werden Methoden und der Umgang mit betroffenen Schülern und Eltern anhand von Praxisbeispielen aus unterschiedlichen Perspektiven aufgezeigt. Fälle aus Ihrem heilpädagogischen Alltag können in die Weiterbildung integriert und gemeinsam bearbeitet werden.

Sie haben die Möglichkeit, sich folgende Kompetenzen zu erarbeiten:

  • Verschiedene Arten von Schulversäumnissen in ihren Hintergründen beschreiben,
  • Bedingungsgefüge von Schulabsentismus erläutern,
  • emotionale und soziale Folgen von Schulversäumnissen darlegen,
  • verschiedene Methoden zum Umgang mit Schulversäumnissen kennenlernen,
  • Beratungsgespräche mit Eltern durchführen,
  • die neuen Erkenntnisse in die eigene heilpädagogische Praxis integrieren.
Kurs-Nr.: 21 E 34
Schulabsentismus – „Kein Bock auf Schule“ – Was steckt wirklich dahinter?
Referentin:
Simone Waesenberg
Termin:
Freitag, 08. Oktober 2021, 15:30-19:00 Uhr
Samstag, 09. Oktober 2021, 09:00-17:00 Uhr
Umfang:
12 Einheiten
Anmeldung bitte bis:
03. September 2021
Zielgruppe:
HeilpädagogInnen und andere pädagogische Fachkräfte
Teilnehmerzahl:
20
Format:
Online via Zoom
Kosten:
BHP Mitglieder 130,00 €
Nichtmitglieder 170,00 €