Positive Elternpartnerschaften aufzubauen zählt zu einem wesentlichen Baustein der (heil)pädagogischen Arbeit. Oft erleben die Fachkräfte allerdings, dass sie trotz ihrer Bemühungen und guten Ideen, gerade Familien aus anderen Kulturkreisen im Gespräch oder mit ihren Angeboten nicht wie gewünscht erreichen können. Welche Gründe kann das haben? Und wie können wir Angebote so konzipieren, dass wir damit möglichst viele Familien ansprechen? Wie kann ich andere Kulturen besser verstehen und was bedeutet Kultursensibilität in der Heilpädagogik? Wie kann ich der kulturellen Vielfalt in der Einrichtung gerecht werden? Was zeichnen Lebenswelten von Kindern mit Fluchterfahrung aus?

Diesen und weiteren kultursensiblen Fragestellungen widmen wir uns in dieser Weiterbildung.

Sie haben die Möglichkeit, sich folgende Kompetenzen zu erarbeiten:

  • „Bin ich anders oder die Anderen“: Die eigene Person und Rolle als heilpädagogische Fachkraft im Kontext von Identität und Kultur reflektieren, 
  • MuLtiKuLti. Neu. GedAcht – Die Geschichte Deutschlands mit der Migration im Für und Wider erzählen,
  • kultur- und kontextspezifische Sichtweisen auf Erziehung beschreiben,
  • heilpädagogische Kompetenzen mit traumapädagogischen Grundlagen für die Arbeit mit schutzsuchenden Kindern verknüpfen,
  • Partizipation mit wenig Worten: Konzepte für die vielfaltssensible Praxis entwickeln,
  • Behinderung im Kontext von Kultur und Migration intersektional verstehen.
Kurs-Nr.: 21 E 16
„In erster Linie Kinder...“ – Konzepte zur Arbeit mit Kindern mit Flucht- und Migrationserfahrung – Onlineseminar
Referentin:
Rihab Chaabane
Termin:
Freitag, 16. April 2021, 10:00-18:00 Uhr
Samstag, 17. April 2021, 09:00-17:00 Uhr
Umfang:
16 Einheiten
Anmeldung bitte bis:
10. Mrz 21
Zielgruppe:
HeilpädagogInnen und andere pädagogische Fachkräfte
Teilnehmerzahl:
20
Kosten:
BHP Mitglieder 150,00 €
Nichtmitglieder 195,00 €