Ein Modul der Weiterbildungsreihe
Heilpädagogische Autismus-Beratung für Entwicklung und Teilhabe

Menschen aus dem Autismus-Spektrum, aber auch Angehörige und weitere Akteure im Sozialraum stellen ihre Mitmenschen mitunter vor die Aufgabe, Interaktionen spezifischer zu initiieren, Aktionen und Reaktionen im Kontext der Autismus-Spektrum-Störung zu verstehen und zu gestalten. Das fällt nicht immer leicht, so dass Dynamiken der Übertragung und Gegenübertragung entstehen, die oft dazu führen, der Person ein personalisiertes und individualisiertes Problem zuzuschreiben, vielleicht gar das als problematisch empfundene Verhalten als bewusste und gezielte Willensentscheidung zu kategorisieren. Es soll in diesem Modul also die Bedeutung der Autismus-Spektrum-Störung im lebensweltlichen Kontext (Eltern, Geschwister, KiTa, Schule, Beruf, Peer-Group) erörtert werden, um Teilhabezugänge zu eröffnen und Teilhabebarrieren zu identifizieren.

Sie haben die Möglichkeit, sich folgende Kompetenzen zu erarbeiten:
  • Die Autismus-Spektrum-Störung in ihrer Bedeutung für Interaktion im Hinblick auf verschiedene Lebenskontexte und Systeme darlegen,
  • die Bedeutung von Teilhabezugängen und Teilhabebarrieren für ein Leben in der Gemeinschaft beschreiben,
  • Interaktionshindernisse und interaktionshindernde Dynamiken erkennen, Interaktionsressourcen und interaktionsfördernde Dynamiken erarbeiten und erproben,
  • Handlungsstrategien der angemessenen Begegnung entwickeln.

Kurs-Nr.: 20 W 7.2
Basismodul II

ReferentIn:
Prof. Dr. Jens Jürgen Clausen | Uschi Vocke
Termin:
Freitag, 13. November 2020, 13:00 – 20:00 Uhr
Samstag, 14. November 2020, 09:00 – 16:00 Uhr
Umfang:
14 Einheiten
Anmeldung bitte bis:
09. Oktober 2020
Zielgruppe:
Heilpädagoginnen und Heilpädagogen
Teilnehmerzahl:
18
Verpflegung:
Mittagessen und Getränke sind in den Kosten enthalten
Veranstaltungsort:
Karlsruhe
Kosten:
BHP Mitglieder 240,00 € | bis 01.08.2020: 225,00 €
Nichtmitglieder 310,00 € | bis 01.08.2020: 295,00 €