Bezugnahme auf die heilpädagogische Praxis anhand von Fallbeispielen in der Arbeit am Tonfeld®

Heilpädagoginnen und Heilpädagogen begleiten und unterstützen Menschen jeglichen Alters, deren Leben durch ein bio-psycho-soziales Bedingungsgefüge namens ‚Behinderung‘ geprägt ist. Heilpädagogische Professionalität umfasst hierbei eine personenzentrierte Vorgehensweise, mit deren Hilfe Methoden für die jeweilige Person und Situation adaptiert werden. Eine mögliche Herangehensweise liegt in der auf der Haptik basierenden Methode Arbeit am Tonfeld®. Intention der Arbeit am Tonfeld ist es, im Rahmen der pädagogisch-therapeutischen Begleitung auf der Grundlage phänomenologischer Beobachtung, mit Menschen jeden Alters auf vorsprachlicher Ebene einen Beziehungsraum zu gestalten, der die individuelle Entwicklung unterstützt sowie Kompetenzen im Umgang mit der Umwelt auf-bauen und Sinnhaftigkeit erfahren lässt.
Unter phänomenologischer Beobachtung verstehen wir ein wertungsfreies Beobachten in einer Haltung der Anerkennung des jeweiligen So-Seins.

In vier Schritten vermitteln wir mit grundlegenden Aspekten der Methode neue Sichtweisen auf alltägliche Situationen der heilpädagogischen Praxis und wie damit neue Ideen für Lösungs-ansätze gefunden werden können. Die Veranstaltungen sind darüber hinaus als Einstieg für eine tiefere Beschäftigung mit der Haptik nutzbar.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind aufgefordert zu eigenen Transferleistungen in die heilpädagogische Praxis. Jede Einheit teilt sich in 45 Minuten Vortrag und 45 Minuten Diskussion.

Die nachfolgenden Seminare beziehen sich aufeinander und sind als thematisch gegliedertes Ganzes zu verstehen. Es ist jedoch möglich, lediglich einzelne Themen unabhängig vom Gesamtzusammenhang zu buchen.