Dieses Seminar gehört zur Seminarreihe
„Die phänomenologische Beobachtung in der pädagogisch-therapeutischen Begleitung“
Bezugnahme auf die heilpädagogische Praxis anhand von Fallbeispielen in der Arbeit am Tonfeld®

Welche Verantwortung kann ich übernehmen und wo erlebe ich in der Begleitung Überlastung? Wie verstehe ich im pädagogischen Geschehen den Impuls zur Eigenaktivität?

Von der Bezugnahme hin zu Beziehung und Sinn brauchen wir die soziale Erfahrung.
Im Wahrnehmen und Erkennen des ICH an einem Gegenüber – sinnenhaft, vital-emotional und schließlich mental – bilden wir uns als soziale Wesen und können unser Erleben in einen Zusammenhang bringen.
So gestärkt können wir bewusst in den Austausch mit dem gehen, was uns begegnet – prägend und geprägt werdend. Veränderungen geschehen und wir halten sie aus. Wir empfinden darin Stimmigkeit und entwickeln ein Kohärenzerleben, d.h. in all der Veränderung entsteht eine uns durchtragende Kontinuität.

Das Seminar zeigt den phänomenologisch beobachtbaren Zusammenhang zwischen Beziehung, Handlungsimpuls und Sinnerleben in der haptischen Entwicklungsbegleitung.

Ziel ist das Erkennen des Beziehungsaufbaus in der pädagogisch-therapeutischen Begleitung an Fallbeispielen in der Arbeit am Tonfeld® und der Transfer in die heilpädagogische Praxis.

 
Onlineseminar

Kurs-Nr.: 20 O 2.2
Beziehung und Sinnsuche in der haptischen Entwicklungsbegleitung

Referentin:
Katharina Kramer | Ina Schott
Termin:
Montag, 21. September 2020, 17:00 – 18:30 Uhr
Anmeldung bitte bis:
14. September 2020
Zielgruppe:
HeilpädagogInnen und andere pädagogische Fachkräfte
Teilnehmerzahl:
25
Kosten:
BHP Mitglieder 35,00 €
Nichtmitglieder 50,00 €