Zugänge zum Verständnis des eigenen Selbst

Ein Modul der Weiterbildungsreihe „Heilpädagogische Traumaarbeit“.

Kinder und Jugendliche mit traumatisierenden Erfahrungen bedürfen vielfältiger Unterstützung, um das eigene Leben (wieder) konstruktiv, wirksam und optimistisch angehen zu können. Das Verständnis dessen, was geschehen ist und welche Wirkungen der erlebte Stress im eigenen Körper hat, ist hierbei von hoher Bedeutung.

Heilpädagoginnen und Heilpädagogen entwickeln bspw. aus Spielbeobachtungen Hypothesen über mögliche Traumata und überprüfen diese durch weitere Beobachtungen. Den Kindern und Jugendlichen werden Hilfestellungen an die Hand gegeben, um das eigene Erleben und Verhalten sowie das des Umfeldes zu verstehen.

Sie haben die Möglichkeit, sich folgende Kompetenzen zu erarbeiten:

  • das theoretische Wissen über Traumata in Beobachtungen einsetzen,
  • aus Spielsituationen und Verhaltensbeobachtungen Hypothesen über erlebte Traumata entwickeln bzw. die Hypothese widerlegen,
  • die Funktionsweise des Gehirns sowohl im Normalprogramm wie auch im Extremstress und Notfallprogramm kind- und jugendgerecht erklären,
  • den Kindern und Jugendlichen ihre seelischen Verletzungen anhand eines Trauma-Alphabets erklären,
  • praktische Übungen zur Traumabearbeitung durchführen,
  • das persönliche Trauma-Tagebuch kennen lernen.

 

Kurs-Nr.: 18 W 11.6
Methoden ressourcenorientierter Begleitung II: Zugänge zum Verständnis des eigenen Selbst

Referentin: Janine Lindemann
Termin:
Freitag, 23. Februar 2018, 15:30 – 19:00 Uhr
Samstag, 24. Februar 2018, 09:00 – 18:00 Uhr
Sonntag, 25. Februar 2018, 09:00 – 12:30 Uhr
Umfang: 16 Einheiten
Anmeldung bitte bis: 19. Januar 2018
Zielgruppe: Heilpädagoginnen und Heilpädagogen
Teilnehmerzahl: 18
Unterkunft: ist nicht in den Kosten enthalten
Verpflegung: Mittagessen und Getränke sind in den Kosten enthalten
Veranstaltungsort: Trier
Kosten:
BHP Mitglieder 215,00 € | bis 01.12.2017: 205,00 €
Nichtmitglieder 265,00 € | bis 01.12.2017: 255,00 €