FAQ – häufig gestellte Fragen

Die häufigsten Fragen und Antworten zur Ausbildung haben wir im Folgenden für Sie aktuell zusammengestellt!


Welche Ausbildungswege zur Heilpädagogin / zum Heilpädagogen gibt es?

Sie können sich an Fachschulen (bundesweit) und Fachakademien (nur Bayern), an Fachhochschulen und Universitäten ausbilden lassen. Eine Auflistung der Fachschulen/Fachakademien sowie Hochschulen und Universitäten, die Ausbildungswege zur Heilädagogin / zum Heilpädagogen anbieten, finden Sie auf der Seite  Ausbildungsstätten für Heilpädagogik


Was sind die Voraussetzungen, um eine Ausbildung beginnen zu können?

Für die Fachschule/Fachakademie benötigen Sie eine Ausbildung zur/m ErzieherIn oder zur/m Heilerziehungspfleger(in) sowie in der Regel 1-3 Jahre Berufserfahrung in den Grundberufen.

Für die Aufnahme eines Studiums an der Fachhochschule ist das Fachabitur, für ein Universitätsstudium das Abitur erforderlich sowie ein Vorpraktikum im sozialen Bereich von 6-12 Monaten (an Fachhochschulen).



Kann ich die Ausbildung / das Studium auch berufsbegleitend absolvieren?

An den Fachschulen/ Fachakademien werden die Ausbildungsgänge in Vollzeit (1,5–2 Jahre) oder berufsbegleitend (2,5–4 Jahre) angeboten.
Eine grundständige Ausbildung an Hochschulen ist nur in Vollzeitform möglich.

Wenn Sie bereits über einen Abschluss als staatlich anerkannte Heilpädagogin / staatlich anerkannter Heilpädagoge verfügen (Fachschule / Fachakademie), ist ein Studium an ausgewählten Standorten berufsbegleitend möglich.


Kann ich als staatlich anerkannte Heilpädagogin noch nachträglich einen Hochschulabschluss erwerben?

Aufbauend auf der Ausbildung zur staatlich anerkannten Heilpädagogin / zum staatlich anerkannten Heilpädagogin ist an verschiedenen Standorten der Erwerb eines Bachelor-Abschlusses in verkürzter und berufsbegleitender Form möglich. Eine Übersicht finden Sie auf der Seite eahonline.de/Ausbildungsstätten für Heilpädagogik

Darüber hinaus kann unter gewissen Umständen ein Bachelor-Abschluss über das bildungspolitische Instrument der sog. Externenprüfung absolviert werden. Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an die BHP Geschäftsstelle.


Was ist ein Bachelorstudium, was ist ein Masterstudium?

Ein Bachelor-Abschluss ist ein erster berufsqualifizierender Hochschulabschluss. Ein Bachelor-Studium Heilpädagogik umfasst 6 bis 8 Semester (hochschulabhängig). Konsekutive und nicht-konsekutive Master-Studiengänge bauen auf den Bachelor-Studiengängen auf und stellen eine Weiterqualifizierung dar. Sie dauern 2 bis 4 Semester.

Ein Master-Abschluss ist in der Regel Voraussetzung für eine Promotion.


Was kostet eine Fachschul- oder eine Hochschulausbildung?

Bitte erkundigen Sie sich direkt bei den Ausbildungsstätten über die Höhe von Schulgeld/ Studiengebühren.


Welche Abschlüsse / Berufsbezeichnungen werden vergeben?

An Fachschulen / Fachakademien: staatlich anerkannte Heilpädagogin, staatlich anerkannter Heilpädagoge.

An Hochschulen: Heilpädagogin (BA), Heilpädagoge (BA); Heilpädagogin (MA), Heilpädagoge (MA).


Gibt es Ausbildungsschwerpunkte?

An den Hochschulen bestehen im Rahmen des Bachelor-Studiums unterschiedliche Schwerpunktsetzungen; Spezialisierungen sind in der Regel über ein Master-Studium möglich.


Gibt es Qualitätsunterschiede in der Ausbildung an Fachschulen / Fachakademien?

Alle Ausbildungsstätten sind aufgrund eines Beschlusses der Kultusministerkonferenz auf einen vergleichbaren Umfang der Ausbildung festgelegt. Die Fachschulen /Fachakademien haben sich zur „Ständigen Konferenz von Ausbildungsstätten für Heilpädagogik in Deutschland“ (StK) zusammengeschlossen. Dieses Gremium ist um eine qualitative Vergleichbarkeit der Ausbildung in den Mitgliedsschulen bemüht. Es organisiert Schulleitertreffen und Fortbildungen. Die Mitgliedsschulen in der StK sind in der Liste der Ausbildungsstätten des BHP besonders gekennzeichnet (M). Die Mitgliedschaft in der StK ist ein freiwilliges Qualitätssicherungsinstrument der Ausbildungsstätten. Der BHP empfiehlt, bei der Wahl der Ausbildungsstätten auf dieses Merkmal Wert zu legen.

Weitere Informationen zur StK finden Sie hier: http://www.stk-heilpaedagogik.de/


Wie sind meine Chancen, als Heilpädagogin / als Heilpädagoge eine Anstellung zu finden?

Die Berufseinmündung für Heilpädagogen ist im Vergleich zu anderen sozialen Berufen positiv zu beschreiben. Nicht immer gelingt ein Berufseinstieg gleich mit einer Festanstellung – Teilzeitarbeitsverträge, befristete Arbeitsverhältnisse oder Anstellungen außerhalb der geltenden Flächentarifverträge sind auch in unserer „Branche“ nicht selten. Die Arbeitslosigkeit von HP liegt etwa bei der Hälfte der Quote der Arbeitsagentur für den Bundesdurchschnitt aller Erwerbstätigen (9,8% März 2007). Es gilt, sich gut auf Vertragsverhandlungen mit potenziellen Arbeitgebern vorzubereiten. BHP-Mitglieder lassen sich vor Vertragsabschluss und bei Gehaltsverhandlungen durch die Geschäftsstelle beraten!

Bewerben Sie sich auch auf Stellen, die nicht explizit für Heilpädagoginnen und Heilpädagogen ausgeschrieben sind. Die Berufsgruppe ist noch längst nicht jedem Arbeitgeber bekannt (wir arbeiten daran!). Deshalb werden häufig auch Sozialpädagogen, Erzieherinnen oder auch nur ‚Pädagogen’ für Stellen gesucht, die ein heilpädagogisches Handlungsfeld betreffen. Wichtig ist, dass die ausgeschriebene Tätigkeit in unser Berufsprofil passt. Wenn man als Berufseinsteiger nicht ortsgebunden ist, sind die Beschäftigungsaussichten als gut zu bezeichnen.


Kann ich mich auch als staatl. anerkannte Heilpädagogin / als staatlich anerkannter Heilpädagoge selbständig machen?

Ja. Jeder Ausbildungsabschluss berechtigt auch zu selbständiger Tätigkeit in eigener Praxis. Umfassende Informationen dazu finden Sie auf den Seiten der → BHP Agentur.


Bei weiteren Fragen und Anregungen wenden Sie sich gerne an die MitarbeiterInnen unserer → Geschäftsstelle unter Tel.: 030 / 40605060 und via Mail info@bhponline.de.

Sie suchen einen Praktikumsplatz im Ausland?

Datenbanken im Internet

Im Internet finden sich zahlreiche Anbieter, die Auslandspraktika im Rahmen von Freiwilligendiensten vermitteln. Einige Anbieter verfügen über Datenbanken mit möglichen Einsatzorten und Einsatzgebieten. Die wichtigsten Datenbanken werden hier aufgeführt:

  • Der Freiwilligendienst des Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung:
    http://www.weltwaerts.de/
    Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung informiert auf der Homepage umfangreich über Auslandspraktika. In der Rubrik Projektbörse wird eine Datenbank bereitgestellt, mit der man gezielt Praktikumsplätze im Ausland suchen kann.
  • Aktion Sühnezeichen Friedensdienste:
    http://www.asf-ev.de/
    Die christlich-evangelische Initiative verfügt über eine langjährige Erfahrung im Bereich internationale Freiwilligendienste. Unter der Rubrik „Freiwilligendienste“ kann man sich über das umfangreiche Angebot an Praktikumstellen im Ausland informieren.
  • Internationale Jugendgemeinschaftsdienste:
    http://ijgd.de/
    Die Initiative vermittelt seit 60 Jahren Praktikumsplätze im Ausland. Das umfangreiche Angebot befindet sich unter der Rubrik „6 bis 24 Monate im Ausland“.
  • Volunta – Partner für Freiwilligendienste und mehr:
    http://www.volunta.de/
    Träger der Initiative ist das Deutsche Rote Kreuz. Das umfangreiche Angebot an Praktikumsstellen im Ausland befindet sich unter der Rubrik „Internationale Freiwilligendienste“.

Zusätzlich ist in der Geschäftsstelle ist eine Liste möglicher Praxisstellen in heilpädagogischen Arbeitsfeldern im Ausland als Datei erhältlich. Wenden Sie sich einfach telefonisch oder per Mail an die Geschäftsstelle unter info@bhponline.de und geben Sie Land oder Kontinent Ihrer Wahl an. Gerne senden wir Ihnen die Datei dann zu.

Helfen Sie uns den Service aktuell zu halten und melden Sie uns, wenn Angaben veraltet sind oder wenn Sie selbst Adressen im Ausland wissen! Vielen Dank!

Und noch etwas:

Als Studierende können Sie zum vergünstigten Mitgliedsbeitrag von monatlich 5,00 € sämtliche Leistungen des BHP in Anspruch nehmen! Klicken Sie → hier!