Einzelveranstaltungen

aus dem EAH Programm 2017

  • Heilpädagogische Kleingruppenangebote | 17 E 18
    Von der Einzelförderung zum Gruppenangebot für den Erwerb von Sozialspielkompetenzen | Vertiefungsseminar zur Heilpädagogischen Übungsbehandlung Kinder können Spiel- und Sozialkompetenzen nur sehr bedingt in der Einzelförderung entwickeln; um diese zu erlernen, auszuprobieren, sich zu reiben und wieder zu finden, braucht es den Kontakt mit Gleichaltrigen, mit der peer-group. Im Lehrbuch der heilpädagogischen Übungsbehandlung wird seit der 1. ...

  • Ich will auch arbeiten… – Anbahnung von Arbeitsprozessen | Angeboten zur Beschäftigung | 17 E 19
    Kleinschrittige Angebote für junge Erwachsene mit sog. schwerer geistiger Behinderung im 2. Lebensraum | Tagesförderstätten Vertiefungsseminar zur Heilpädagogischen Übungsbehandlung Das Förderkonzept der HPÜ liefert einen diagnostischen Zugang zur ganzheitlichen Einschätzung eines basalen Entwicklungsniveaus und ist in diesem Kontext auf alle Lebensalter übertragbar. Vom Entwicklungsstand ausgehend werden methodische Schritte zur Entwicklung gezielter Übungen und Handlungskompetenzen abgeleitet. Diese im ...

  • Heilpädagogische Spieltherapie | 17 E 20
    – Kompetenzstärkung durch supervisionsorientierte Beratung Das Einsetzen heilpädagogischer Spieltherapie in der Tätigkeit mit Kindern und Jugendlichen bedarf neben einer fundierten Grundlegung der stetigen Reflexion, um die Prozesse professionell zu gestalten und die „wichtigen Kleinigkeiten“ erkennen und nutzen zu können. Aus diesem Grunde bieten wir für Absolventinnen und Absolventen der Weiterbildungsreihe Heilpädagogische Spieltherapie / Personzentriertes Spiel mit Herrn ...

  • Von der Heilpädagogischen Praxis zur Interdisziplinären Frühförderstelle | 17 E 21
    Das Leistungsspektrum vieler Heilpädagogischer Praxen – in Bayern und Hessen wie sonst auch in Deutschland – umfasst Leistungen der Frühförderung. Diese umfassen laut der Verordnung zur Früherkennung und Frühförderung behinderter und von Behinderung bedrohter Kinder (FrühV) heilpädagogische Leistungen sowie Leistungen der medizinischen Rehabilitation. Diese sollen als Komplexleistung gewährt werden, d. h. die Hilfen sollen zuständigkeitsübergreifend ...

  • Marte Meo – die ressourcenorientierte Kommunikationsmethode im Umgang mit demenziell erkrankten älteren Menschen | 17 E 22
    Marte Meo bedeutet so viel wie „aus eigener Kraft“ und macht deutlich, dass der zugrunde liegende Ansatz an den Entwicklungspotenzialen und Ressourcen von Menschen anknüpft. Die Marte Meo Methode wurde von der Niederländerin Maria Aarts entwickelt und wird in vielen Feldern pädagogischer, pflegerischer und therapeutischer Arbeit angewendet. Bei der Anwendung der Marte Meo Methode in der ...

  • Schmerz und Schmerzbewältigung bei Menschen mit Komplexer Behinderung | 17 E 23
    Das Leben von Menschen mit schwerer mehrfacher Behinderung wird oftmals von akuten, diffusen und chronischen Schmerzen begleitet. Es fehlt diesem Personenkreis an der Möglichkeit, verbal über ihre Schmerzen zu kommunizieren. Das Phänomen Schmerz stellt eine große Herausforderung dar, auf welche die Heil- und Sonderpädagogik Antworten finden muss. Menschen mit Komplexer Behinderung (Fornefeld 2008) haben ein erhöhtes ...

  • Kinderrechte sind Menschenrechte! | 17 E 24
    Gemeinsam Kinderrechte erkunden Bereits 1992 hat die Bundesrepublik Deutschland die Kinderrechtskonvention der Vereinten Nationen ratifiziert. In dieser sind Schutz-, Förder- und Beteiligungsrechte von Kindern festgeschrieben. Im Zentrum der Konvention steht die Anerkennung von Kindern als Trägerinnen und Träger von Menschenrechten. Kinder machen sich schon frühzeitig Gedanken über Gerechtigkeit, über Gleichheit und Unterschiedlichkeit. In der Menschenrechtsbildung wird dieses ...

  • Lernen in Bewegung – „Vom Greifen zum Begreifen“ | 17 E 25
    Ganzheitliches Lernen für Kinder im Kindergarten- und Grundschulalter Kinder erfahren und erleben sich und ihre Umwelt ganzheitlich über ihren Körper und ihre Sinne. Sie erfahren die Beschaffenheit von Dingen und erkennen Zusammenhänge, indem sie sie körperlich und sinnlich „begreifen“. So lernen sie sich kennen und erlangen Erkenntnisse über die Welt. Aus der Hirnforschung und der Neurowissenschaft ...

  • Marte Meo als unterstützende Methode für die Arbeit mit autistischen Menschen | 17 E 26
    „Wie finde ich Zugang zu Dir“? Die videogestützte Methode Marte Meo bietet gerade für die heilpädagogische Förderung von Menschen mit besonderen Bedürfnisse, wie z. B. mit Autismus, zahlreiche Ansatzpunkte. Anhand von Videobeispielen über gelingende Kommunikationsverläufe wird kleinschrittig mit der Interaktionsanalyse gezeigt, wo die intuitiven Fähigkeiten aller Beteiligten liegen. Spielfähigkeiten und Kompetenzen der Kinder werden so sichtbar. Kinder ...

  • Das TEACCH-Konzept – ein pädagogisch-therapeutischer Ansatz | 17 E 27
    Menschen aus dem Autismusspektrum zeichnen sich häufig durch Besonderheiten in der Wahrnehmung, Informationsverarbeitung und Kommunikation aus und profitieren aus diesem Grunde insbesondere von strukturierenden und visuellen Hilfen. Der TEACCH-Ansatz basiert auf dieser Annahme, ist seit vielen Jahren erprobt und weiterentwickelt. Mithilfe des TEACCH-Konzepts können Menschen mit Autismus Fähigkeiten erlernen, den Alltag zu bewältigen und sich räumlich ...

  • Rechtliche Grundlagen im Umgang mit unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen | 17 E 28
    Die zahlreichen unbegleiteten minderjährigen Flüchtlinge, die aufgrund der politischen Ereignisse verstärkt in Deutschland ankommen, stellen Politik, Behörden, Kommunen, Gerichte und soziale Einrichtungen vor gewaltige Herausforderungen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gestalten die (heil)pädagogische Arbeit auf der Grundlage der gesetzlichen Grundlagen von Aufenthalts- und Asylrecht in Verbindung mit dem SGB VIII. Das Wissen um Spielräume und Möglichkeiten unterstützt ...

  • Segel setzen, Leinen los! – Auf Piratenreise im letzten Kitajahr | 17 E 29
    Die Piratenreise ist ein kitainternes bewegungsorientiertes Förderprogramm für alle Kinder im letzten Kindergartenjahr. Gemeinsam mit den Kindern reisen wir durch die spannende Welt der Piraten und stärken spielerisch bedeutende Basiskompetenzen für das Lernen, wie z. B. Motorik, Wahrnehmung, Merkfähigkeit, Sprache und phonologische Bewusstheit, mathematische Grundkompetenzen und sozial-emotionale Fähigkeiten. Mit diesem Förderprogramm wird eine bewegungsreiche Umwelt ...

  • Philipp zappelt nicht mehr – er zaubert jetzt! | 17 E 30
    Zaubern als Medium in der AD(H)S–Therapie mit Kindern und Jugendlichen Mit Hilfe des Mediums Zaubern können sich unkonzentrierte und sprunghaft beschriebene Kinder intensiv und ausdauernd beschäftigen. Zaubern vermittelt spielerisch das, was viele Trainingsprogramme für AD(H)S Kinder erzielen wollen: Befolgen von klaren Anweisungen und strategischen Handlungsabläufen, aufmerksam bei einer Sache bleiben, vorgegebene Strukturen einhalten und sich selbst disziplinieren. Kinder ...

  • Von der heilpädagogischen Diagnostik zum Förderplan und heilpädagogischen Gutachten | Entwicklungsbericht | 17 E 31
    Die heilpädagogische Diagnostik bildet einen Baustein zur Ermittlung des Entwicklungsstandes eines Kindes. Gleichzeitig ist sie eine Grundlage zur Erstellung von Entwicklungsberichten und Förderplänen. Diagnostische Ergebnisse werden schriftlich interpretiert und darauf aufbauend individuell Förderpläne erarbeitet. Diese Veranstaltung dient nicht dem Erwerb diagnostischer Fähigkeiten, sondern empfiehlt sich im Anschluss an die Weiterbildungsreihe „Heilpädagogische Diagnostik“. Im Mittelpunkt der Weiterbildung steht ...

  • Planung und Gründung einer Heilpädagogischen Praxis | 17 E 32
    Eine eigene heilpädagogische Praxis zu eröffnen und zu betreiben reizt viele Heilpädagoginnen und Heilpädagogen. Dabei sollte jeder Einstieg in eine eigene Praxistätigkeit gut überlegt und vorbereitet sein. Die angebotene Weiterbildung gibt einen umfassenden Einblick in die Planung und Gründung einer Heilpädagogischen Praxis und informiert praxisnah über die wichtigsten Schritte vor und während einer Gründungsphase. Zudem erhalten ...

  • Darstellen heißt Klarstellen! | 17 E 33
    Vorschau zur neuen Kursreihe „Kollegiale Beratung mit kreativen Verfahren“ Der Weiterbildungstag bietet praxisnahe Einblicke in ein Beratungskonzept, das Ansätze der kollegialen Beratung und den Einsatz kreativer Verfahren miteinander verbindet. Anhand ausgewählter Praxisbeispiele der Teilnehmenden wird erlebbar, wie durch symbolische Darstellungen, Perspektivenwechsel, Identifikationen und lösungsorientierte Gesprächstechniken Beratungssituationen an Wirksamkeit und Nachhaltigkeit gewinnen. In der kollegialen Beratung werden anhand ...

  • Stimmenhören bei Kindern und Jugendlichen | 17 E 34
    Einführung in die erfahrungsfokussierte Beratung als entpathologisierender und ressourcenorientierter Zugang zum Phänomen Stimmenhören Stimmenhören ist im Kontext einer psychiatrischen Erkrankung ein Phänomen, das Betroffene zu Beginn häufig in große Verwirrung stürzt. Die Stimmen können von Irritationen über Verunsicherung bis hin zu Angst vielerlei Emotionen auslösen. Fachkräfte müssen einen Umgang damit finden, um die Kinder und Jugendlichen ...

  • Mehr Teilhabe durch die Reform der Eingliederungshilfe im Bundesteilhabegesetz? | 17 E 35
    Mit dem 2016 beschlossenen Bundesteilhabegesetz verbinden sich eine Vielfalt von Erwartungen. Ein zentrales Element ist, die UN-Behindertenrechtskonvention (BRK) weiter auch vor dem Hintergrund der abschließenden Bemerkungen des UN-Fachausschusses zur Staatenprüfung Deutschlands 2015 umzusetzen. Sofern Teilhabe nicht durch generelle Maßnahmen erreicht werden kann, tritt vor allem die Eingliederungshilfe als bedeutende Teilhabeleistung in den Fokus. Der Gesetzgeber ...