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Planung und Gründung einer Heilpädagogischen Praxis | 18 E 31

Eine eigene heilpädagogische Praxis zu eröffnen und zu betreiben reizt viele Heilpädagoginnen und Heilpädagogen. Dabei sollte jeder Einstieg in eine eigene Praxistätigkeit gut überlegt und vorbereitet sein.

Die angebotene Weiterbildung gibt einen umfassenden Einblick in die Planung und Gründung einer Heilpädagogischen Praxis und informiert praxisnah über die wichtigsten Schritte vor und während einer Gründungsphase. Zudem erhalten die Teilnehmenden einen Überblick über die ausgebauten Unterstützungsmöglichkeiten und Angebote für selbstständige Heilpädagoginnen und Heilpädagogen durch den BHP. Zur Vorbereitung wird den Teilnehmenden empfohlen, die BHP Publikation „Selbstständig als Heilpädagogin / Heilpädagoge“ zu lesen.

Sie haben die Möglichkeit, sich folgende Kompetenzen zu erarbeiten:

  • Die eigene Motivation, die persönlichen und fachlichen Voraussetzungen einordnen,
  • den Aufbau einer Praxis planen (Orientierungs-, Konzeptions-, Gründungs- und Eröffnungsphase),
  • unterschiedliche Möglichkeiten der Praxisführung und -gestaltung kennen,
  • den eigenen Kostensatz sowie die Gründungskosten kalkulieren,
  • die notwendigen Schritte zur Bedarfserhebung und Praxiseinführung in den Markt entwickeln,
  • die Praxis nach außen darstellen (z. B. Werbeflyer, Internetauftritt),
  • Überblick über die sozialrechtlichen Bezüge, Steuer- und Versicherungsaspekte sowie über Datenschutz und Schweigepflicht erhalten,
  • einen Plan zur Verhandlungsführung und der Erstellung einer Leistungsvereinbarung mit den Kostenträgern entwickeln,
  • Angebote des BHP für selbstständige Heilpädagoginnen und Heilpädagogen kennen.

 

Kurs-Nr.: 18  E 31
Planung und Gründung einer Heilpädagogischen Praxis

Referentin: Carola Dunst
Termin: Samstag, 13. Oktober 2018, 10:00 – 18:00 Uhr | Sonntag, 14. Oktober 2018, 09:00 – 12:30 Uhr
Umfang: 12 Einheiten
Anmeldung bitte bis: 07. September 2018
Zielgruppe: Heilpädagoginnen und Heilpädagogen
Teilnehmerzahl: 16
Unterkunft: ist in den Kosten nicht enthalten
Verpflegung: Mittagessen und Getränke sind in den Kosten enthalten
Veranstaltungsort: Würzburg (a)
Kosten:
BHP Mitglieder 205,00 € | bis 01.07.2018: 190,00 €
Nichtmitglieder 255,00 € | bis 01.07.2018: 240,00 €

 

Selbstständig als Heilpädagogin / Heilpädagoge bestellbar im BHP Verlag (www.bhpverlag.de)

Denken, Forschen, Handeln – Wege in die Wissenschaft der Heilpädagogik | 18 E 30

Tagung zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses in der Heilpädagogik

Wissenschaften leben von Entwicklung, von Entdeckungen, von Erforschungen. Offene Fragen werden identifiziert und durch Forschungsarbeiten wird ein Puzzleteilchen hinzugefügt. Um möglichst viele Fragen zu erkennen, werden Fragende und Suchende benötigt.

Dazu gehören in der Heilpädagogik wie anderswo junge, nachwachsende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die ihrerseits später Studierende für eine wissenschaftliche Karriere begeistern können.

Um diese Entwicklung zu unterstützen hat der BHP die Tagung zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses in der Heilpädagogik konzipiert, die 2018 erstmalig an der Evangelische Hochschule Darmstadt, in Zusammenarbeit mit dem Studiengang Heilpädagogik, stattfindet.

Tagungsprogramm:

10:00 Uhr
Get to know

10:30 Uhr
Begrüßung
Grußwort | Prof. Dr. Marion Großklaus-Seidel (Präsidentin EH Darmstadt)
Tagungsimpuls aus berufspolitischer Perspektive | Kai-Raphael Timpe (BHP Geschäftsführer)

11:15 Uhr
Denken, Forschen, Handeln im heilpädagogischen Wissenschaftsfeld – Notwendigkeiten, Möglichkeiten und Herausforderungen unter „er schwerten Bedingungen“ | Prof. Dr. Erik Weber (EH Darmstadt)

12:15 Uhr
Mittagspause

13:15 Uhr
Praxiskolloquium I: Forum zum Vortrag | Prof. Dr. Erik Weber
Praxiskolloquium II: Forschungsfrage identifizieren | Dr. Wiebke Falk
Praxiskolloquium III: Forschungsethik | Prof. Dr. Willehad Lanwer
Praxiskolloquium IV: Schreibblockaden überwinden | Schreibbüro TU Darmstadt

14:45 Uhr
Kaffeepause

15:15 Uhr
Fazit der Praxiskolloquien

15:45 Uhr
Vorstellung eines Promotionsprojektes | Malin Butschkau

16:00 Uhr
Im Gespräch: als Forscher/in arbeiten – Employability im Wissenschaftsbetrieb | Prof. Dr. Anne Dore Stein

16:30 Uhr
Resumée der Tagung und Verabschiedung

 

Kurs-Nr.: 18 E 30
Denken, Forschen, Handeln – Wege in die Wissenschaft der Heilpädagogik
Tagung zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses in der Heilpädagogik

Moderation: Michaela Menth
Termin: Samstag, 13. Oktober, 10:00 – 16:45 Uhr
Umfang: 8 Einheiten
Anmeldung bitte bis: 07. September 2018
Zielgruppe: Heilpädagoginnen und Heilpädagogen, die sich für eine wissenschaftliche Karriere interessieren
Teilnehmerzahl: 30
Unterkunft: ist nicht in den Kosten enthalten
Verpflegung: Tagungsverpflegung ist in den Kosten enthalten
Veranstaltungsort: Darmstadt
Kosten:
BHP Mitglieder 50,00 €
Nichtmitglieder 60,00 €

 

 

 

Magische Momente – Zaubern als Medium in der heilpädagogischen Arbeit | 18 E 29

Das Spiel mit der magischen Illusion übt auf Kinder und Jugendliche einen enormen Reiz aus, – trotz Computerspielen und Game-Konsolen – denn die Zauberkunst ist eine Fertigkeit mit geheimnisvoller Aura und langer Tradition.

Wer zaubern kann, steht im Mittelpunkt des Interesses und wird positiv gesehen. Magische Momente wie diese machen Zaubern gerade in der heilpädagogischen Arbeit hochwirksam.

Die Zauberpädagogik geht von einem ganzheitlichen Ansatz aus und stellt nicht das Problem, sondern die Freude am Tun und Entdecken in den Vordergrund.

Zaubern kann die vielfältigsten Fähigkeiten und Fertigkeiten auf spannende, spielerische Art fördern. Wer zaubert, entwickelt Kreativität, lernt Handlungsabläufe zu koordinieren, schult seine Feinmotorik, lernt, synchron zur Handlung zu sprechen und stärkt seine emotionalen, personalen und sozialen Kompetenzen.

Sie haben die Möglichkeit, sich folgende Kompetenzen zu erarbeiten:

  • Die Möglichkeiten sowie Bedeutung des Zauberns in verschiedenen Arbeitsfeldern kennen lernen, z. B. Beratungsstellen, heilpädagogische Praxen, sog. Behindertenhilfe, Schule, Kita, Hort, Kinderarzt, Kinderklinik,
  • einfache und für die tägliche Arbeit wirkungsvolle Zauberkunststücke anwenden, z. B. Zauberei mit Geschichten, Symbolen, lösungsorientierten Metaphern,
  • eine magische Atmosphäre aufbauen und gestalten,
  • Zauberkunststücke in pädagogischen Settings präsentieren,
  • Exkurs: Jongliertechniken kennen lernen.

 

Kurs-Nr.: 18 E 29
Magische Momente – Zaubern als Medium in der heilpädagogischen Arbeit

Referent: Manfred Huber
Termin:
Freitag, 12. Oktober 2018, 15:00 – 18:30 Uhr
Samstag, 13. Oktober 2018, 10:00 – 18:00 Uhr
Sonntag, 14. Oktober 2018, 09:00 – 12:30 Uhr
Umfang: 16 Einheiten
Anmeldung bitte bis: 07. September 2018
Zielgruppe: Heilpädagoginnen, Heilpädagogen und andere pädagogische Fachkräfte
Teilnehmerzahl: 15
Unterkunft: ist nicht in den Kosten enthalten
Verpflegung: Mittagessen und Getränke sind in den Kosten enthalten
Veranstaltungsort: Heidelberg (a)
Kosten:
BHP Mitglieder 235,00 € | bis 01.07.2018: 220,00 €
Nichtmitglieder 300,00 € | bis 01.07.2018: 285,00 €

Im Teilnehmerbeitrag ist ein Zauberset enthalten.

 

Von der heilpädagogischen Diagnostik zum Förderplan und heilpädagogischen Gutachten | Entwicklungsbericht | 18 E 28

Die heilpädagogische Diagnostik bildet einen Baustein zur Ermittlung des Entwicklungsstandes eines Kindes. Gleichzeitig ist sie eine Grundlage zur Erstellung von Entwicklungsberichten und Förderplänen. Diagnostische Ergebnisse werden schriftlich interpretiert und darauf aufbauend individuell Förderpläne erarbeitet.

Diese Veranstaltung dient nicht dem Erwerb diagnostischer Fähigkeiten, sondern empfiehlt sich im Anschluss an die Weiterbildungsreihe „Heilpädagogische Diagnostik“.

Im Mittelpunkt der Weiterbildung steht die Vermittlung folgender Kompetenzen:

  1. aus den Ergebnissen folgender Verfahren Hypothesen ableiten:
    • Heilpädagogische Beobachtung
    • Münchner funktionelle Entwicklungsdiagnostik
    • Wiener Entwicklungstest
    • Frostig Entwicklungstest der visuellen Wahrnehmung II (FEW II)
    • Prüfung optischer Differenzierungsleistung (POD)
    • Bielefelder Screening zur Erkennung der Lese-Rechtschreibschwäche (BISC)
  2. die Ergebnisse in einen Förder- und / oder Behandlungsplan integrieren:
    • Der Förderplan als gesetzlicher Auftrag unter den Maßgaben des SGB IX und SGB XII
    • Der Förderplan als individuelle Perspektive
    • Der Förderplan als Zielbestimmung in der Zusammenarbeit mit den Bezugspersonen und dem sozialen Umfeld des Kindes
    • Der Förderplan als Handlungskonzept im heilpädagogischen Alltag
    • Der Förderplan als Grundlage interdisziplinärer Arbeit
  3. auf Grundlage der Ergebnisse ein heilpädagogisches Gutachten formulieren:
    • Inhaltliche Ausgestaltung und Gliederung
    • Formulierungshilfen für die Zusammenarbeit mit Leistungsträgern
    • Entwicklung individueller Förderpläne
    • Übertragung der Ergebnisse auf eine schriftliche Zielbestimmung
    • Bitte bringen Sie eigene Berichte und Förderpläne mit.

 

Kurs-Nr.: 18 E 28
Von der heilpädagogischen Diagnostik zum Förderplan und heilpädagogischen Gutachten | Entwicklungsbericht

Referentin: Sabine Haberkorn
Termin: Freitag, 05. Oktober 2018, 15:30 – 19:00 Uhr | Samstag, 06. Oktober 2018, 09:30 – 17:30 Uhr
Umfang: 12 Einheiten
Anmeldung bitte bis: 31. August 2018
Zielgruppe: Heilpädagoginnen und Heilpädagogen mit Kenntnissen in den aufgeführten Testverfahren
Teilnehmerzahl: 20
Unterkunft: ist nicht in den Kosten enthalten
Verpflegung: Mittagessen und Getränke sind in den Kosten enthalten
Veranstaltungsort: Bad Bevensen
Kosten:
BHP Mitglieder 185,00 € | bis 01.07.2018: 175,00 €
Nichtmitglieder 230,00 € | bis 01.07.2018: 220,00 €

Vertiefungsseminar zur HPÜ – Spiel und Sprache des Kindes | 18 E 17

Eine ganzheitlich ausgerichtete Sprachförderung im Spiel für Kinder mit globaler Entwicklungsstörung

Vertiefungsseminare zur Heilpädagogischen Übungsbehandlung

Sie kennen das Förderkonzept der „Heilpädagogischen Übungsbehandlung“ (HPÜ nach von Oy und Sagi) aus Ihrer Heilpädagogik-Ausbildung bzw. Ihrem Heilpädagogik-Studium? Sie wenden die HPÜ in der Praxis einer spielbasierenden Entwicklungsförderung an? Sie möchten Themenbereiche vertiefen, eigene Schwerpunkte setzen und sich im Sinne einer Profilbildung spezialisieren?

Dann sind für Sie die folgenden beiden Vertiefungskurse zur HPÜ interessant und spannend. Die Tradition der Arbeitshefte zur HPÜ soll in Form einer interaktiven Seminargestaltung neu aufgelegt werden.

 

Die im Förderkonzept der HPÜ dargestellten Übungen zur Sprachentwicklung finden eine Ergänzung aus den logopädischen Behandlungsansätzen; im Rahmen der Weiterbildung verdeutlicht sich dies an einer bi-disziplinären Besetzung des Referententeams (Heilpädagogin | Logopädin).

In der interdisziplinären Zusammenarbeit werden Spiel und Sprache kleinschrittig miteinander verknüpft. Im Sinne der Förderdiagnostik erfolgt ein zirkuläres Vorgehen: Von der Beobachtung ausgehend werden aus der diagnostischen Einschätzung die Ziele abgeleitet. Am jeweiligen Bedarf des Kindes orientiert wird das pädagogisch-therapeutische Vorgehen entwickelt und umgesetzt.

In einem differenzierten und anschaulichen Theorie-Praxis-Bezug haben Sie die Möglichkeit, sich folgende Kompetenzen zu erarbeiten:

  • Frühe Sprachentwicklung im Funktionsspielalter von 0-18/24 Monaten beschreiben,
  • Unterstützte Kommunikation im gemeinsamen Spiel einsetzen,
  • das Bilderbuch in der HPÜ zur Sprachanbahnung nutzen,
  • Sprachförderung im Rollenspiel anwenden,
  • sich selbst sowohl in der Rolle als fördernde Kraft als auch in der interdisziplinären Zusammenarbeit reflektieren.

Bitte bringen Sie ein Bilderbuch, das Sie in ihrer Entwicklungsförderung im Spiel verwenden mit und bereiten Sie sich auf das Fallbeispiel dazu vor, indem Sie eine Spielszene bzw. den Einsatz des Bilderbuches kurz schriftlich skizzieren oder als kurze Video-Sequenz filmen.

 

Kurs-Nr.: 18 E 17
Vertiefungsseminar zur HPÜ – Spiel und Sprache des Kindes
Eine ganzheitlich ausgerichtete Sprachförderung im Spiel für Kinder mit globaler Entwicklungsstörung

Referentinnen: Barbara Schroer | Reinhild Oing
Termin: Freitag, 08. Juni 2018, 14:00 – 18:00 Uhr | Samstag, 09. Juni 2018, 08:30 – 16:00 Uhr
Umfang: 12 Einheiten
Anmeldung bitte bis: 04. Mai 2018
Zielgruppe: Heilpädagoginnen, Heilpädagogen, Logopädinnen, Logopäden und andere pädagogische Fachkräfte
Teilnehmerzahl: 20
Unterkunft: ist nicht in den Kosten enthalten
Verpflegung: Mittagessen und Getränke sind in den Kosten enthalten
Veranstaltungsort: Dortmund
Kosten:
BHP Mitglieder 220,00 € | bis 01.03.2018: 205,00 €
Nichtmitglieder 270,00 € | bis 01.03.2018: 255,00 €

Der Wörtergarten - Sprachentwicklungsmaterial

Für mehr Informationen klicken Sie bitte auf das Bild.

Marte Meo als unterstützende Methode für die Arbeit mit autistischen Menschen | 18 E 22

„Wie finde ich Zugang zu Dir“?

Die videogestützte Methode Marte Meo bietet gerade für die heilpädagogische Förderung von Menschen mit besonderen Bedürfnissen, wie z. B. mit Autismus, zahlreiche Ansatzpunkte. Anhand von Videobeispielen über gelingende Kommunikationsverläufe wird kleinschrittig gezeigt, wo die intuitiven Fähigkeiten aller Beteiligten liegen. Spielfähigkeiten und Kompetenzen werden so sichtbar.

Kinder und Jugendliche mit Autismus zeigen häufig andere Verhaltensweisen und benötigen eine besondere Unterstützung in Alltagsmomenten. Der Ansatz der Marte Meo Methode ist es, die Botschaft hinter dem Problem zu erkennen. Diese lautet meistens: „Ich brauche mehr Unterstützung und habe noch nicht entwickelt, mich anders zu verhalten“.

So brauchen Kinder und Jugendliche mit Autismus oftmals in anderen Momenten Leitung als wir es gewohnt sind. Wann ist es sinnvoll, Anforderungen an das Kind zu stellen und zu leiten, und wann sollte ich den Ideen des Kindes folgen? Das Folgen spielt bei der Marte Meo Methode eine besondere Rolle. In den Augenblicken, in denen ich dem Kind folge, stelle ich Anschluss an seine innere Welt her und lerne das Kind oder den Jugendlichen besser kennen. Maria Aarts, die Gründerin der Marte Meo Methode, spricht von der Goldmine, die jeder Mensch in sich trägt. Mit der Marte Meo Methode kann der Zugang zur eigenen Goldmine freigelegt werden. Dann kann Entwicklung aus „eigener Kraft“ geschehen.

Sie haben die Möglichkeit, sich folgende Kompetenzen zu erarbeiten:

  • Die Marte Meo Methode beschreiben,
  • die Interaktionsanalyse (Aktion und Reaktion) kennen lernen,
  • Spielfähigkeiten des Menschen mit Autismus erkennen und Förderung darauf aufbauen,
  • Momente gelungener Kommunikation erkennen,
  • intuitive Fähigkeiten als Baustein gelungener Kommunikation sichtbar machen,
  • Möglichkeiten der Marte Meo Elemente in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen mit Autismus-Spektrum-Störung erläutern,
  • Leiten und Folgen als zentrales Thema im Alltag mit Menschen mit Autismus diskutieren,
  • Schwierigkeiten in Möglichkeiten umwandeln,
  • Elternarbeit im Kontext der Marte Meo Methode beschreiben,
  • Rolle und Aufgabe der eigenen Person reflektieren.

Eigene Videosequenzen können mitgebracht werden. Bitte informieren Sie die EAH vorab.

 

Kurs-Nr.: 18 E 22
Marte Meo als unterstützende Methode für die Arbeit mit autistischen Menschen
„Wie finde ich Zugang zu Dir“?

Referentin: Monika Thiel
Termin: Freitag, 21. September 2018, 15:30 – 19:00 Uhr | Samstag, 22. September 2018, 09:30 – 17:30 Uhr
Umfang: 12 Einheiten
Anmeldung bitte bis: 17. August 2018
Zielgruppe: Heilpädagoginnen, Heilpädagogen und andere pädagogische Fachkräfte
Teilnehmerzahl: 20
Unterkunft: ist in den Kosten nicht enthalten
Verpflegung: Tagungsverpflegung ist in den Kosten enthalten
Veranstaltungsort: Dortmund
Kosten:
BHP Mitglieder 230,00 € | bis 01.06.2018: 215,00 €
Nichtmitglieder 280,00 € | bis 01.06.2018: 265,00 €

ICF-CY in der heilpädagogischen Arbeit | 18 E 4

Der ICF wie der ICF-CY liegt das bio-psycho-soziale Modell von Behinderung der WHO zugrunde. Auf dessen Grundlage werden die Dimensionen der Körperfunktionen und –strukturen, der Aktivitäten sowie der Teilhabe betrachtet und kodiert, so dass sich im Rahmen dieses Prozesses aus den erkannten Problemlagen Fördermaßnahmen ableiten lassen.

Für die Bedarfe von Kindern und Jugendlichen wurde die ICF-CY entwickelt, um deren unterschiedlichen Entwicklungsverläufen sowie den verschiedenen altersabhängigen Bedürfnissen zu entsprechen und um eine gemeinsame Sprache (für Leistungsanbietende und Leistungsabnehmende) zu nutzen. Hierfür wurden nach Altersgruppen gestaffelte Listen erarbeitet.

Sie haben die Möglichkeit, sich folgende Kompetenzen zu erarbeiten:

  • Das Konzept und den Aufbau der ICF-CY beschreiben,
  • anhand eines Fallbeispiels die Kodierung vornehmen,
  • die Möglichkeiten der Einführung und Anwendung der ICF-CY in der eigenen Institution diskutieren.

Bitte bringen Sie nach Möglichkeit eigene Fallbeispiele mit.

 

Kurs-Nr.: 18 E 4
ICF-CY in der heilpädagogischen Arbeit

Referentin: Andrea Jagusch-Espei
Termin: Samstag, 24. Februar 2018, 09:00 – 16:30 Uhr
Umfang: 8 Einheiten
Anmeldung bitte bis: Die Weiterbildung findet statt. Anmeldungen sind weiterhin möglich!
Zielgruppe: Heilpädagoginnen, Heilpädagogen und andere pädagogische Fachkräfte
Teilnehmerzahl: 20
Unterkunft: ist nicht in den Kosten enthalten
Verpflegung: Tagungsverpflegung ist in den Kosten enthalten
Veranstaltungsort: Erfurt (b)
Kosten:
BHP Mitglieder 150,00 € | bis 01.12.2017: 140,00 €
Nichtmitglieder 190,00 € | bis 01.12.2017: 180,00 €

Vertiefungsseminar Personenzentrierte Teilhabeplanung | 18 E 27

Die Bedingungen für Menschen mit Beeinträchtigungen und (drohenden) Behinderungen befinden sich aktuell im Wandel. Sowohl in der Ausgestaltung (heil)pädagogischer Professionalität als auch in den sozialpolitischen Rahmenbedingungen sowie gesellschaftlich wie in medizinisch-therapeutischen Systemen vollziehen sich vielerlei Veränderungen.

Im Rahmen der Weiterbildungsreihe ‚Personenzentrierte Teilhabeplanung‘ haben Sie sich intensiv in verschiedenen Themenbereichen mit aktuellen Veränderungen auseinandergesetzt, um Bedingungen und Leitlinien mitzugestalten.

Dieses Seminar setzt diesen Kurs fort. Es werden am ersten Tag aktuelle Entwicklungen des Bundesteilhabegesetzes sowie der daraus resultierenden Verordnungen vermittelt und diskutiert. Der zweite Tag ist dann der Vertiefung und Erweiterung von Inhalten und Handlungskompetenzen in Methoden der Persönlichen Zukunftsplanung gewidmet, d. h. der fachlich-inhaltlichen Ausgestaltung sozialrechtlicher Rahmenbedingungen.

Sie haben die Möglichkeit, sich folgende Kompetenzen zu erarbeiten:

  • Aktuelle Entwicklungen aus dem Bundesteilhabegesetz beschreiben,
  • (heil)pädagogisch-fachliche und sozialrechtliche Entwicklungen zueinander in Beziehung setzen,
  • die eigenen Erfahrungen aus und mit Personenzentrierter Teilhabeplanung mit der Gruppe teilen und reflektieren,
  • die eigene Methodenkompetenz in der Persönlichen Zukunftsplanung erweitern und vertiefen.

 

Kurs-Nr.: 18 E 27
Vertiefungsseminar Personenzentrierte Teilhabeplanung

Referentinnen: Prof. Dr. Gabriele Kuhn-Zuber | Wiebke Kühl
Termin: Freitag, 05. Oktober 2018, 15:30 – 19:00 Uhr | Samstag, 06. Oktober 2018, 09:00 – 17:00 Uhr
Umfang: 12 Einheiten
Anmeldung bitte bis: 31. August 2018
Zielgruppe: Kolleginnen und Kollegen mit dem EAH Zertifikat ‚Personenzentrierte Teilhabeplanung‘
Teilnehmerzahl: 20
Unterkunft: ist nicht in den Kosten enthalten
Verpflegung: Mittagessen und Getränke sind in den Kosten enthalten
Veranstaltungsort: Berlin (a)
Kosten:
BHP Mitglieder 185,00 € | bis 01.07.2018: 175,00 €
Nichtmitglieder 240,00 € | bis 01.07.2018: 230,00 €

Marketing, Werbung und Social Media | 18 E 15

Jede Unternehmerin und jeder Unternehmer muss sich neben vielen anderen Angelegenheiten des Tagesgeschäftes auch über die Wirkung seiner Außendarstellung Gedanken machen und diese umsetzen (lassen). Heilpädagoginnen und Heilpädagogen stehen hier vor der anspruchsvollen Aufgabe, eine pädagogische Dienstleistung so zu kommunizieren, dass der Grund der Inanspruchnahme deutlich und nicht negativ konnotiert wird. Darüber hinaus muss das eigene heilpädagogische Handeln professionell dargestellt werden, so dass Interessentinnen und Interessenten Vertrauen in die Wirksamkeit des Angebotes fassen können.

Eine gute und eingängige Außendarstellung ist die beste Grundlage für erfolgreiche Akquise-Tätigkeiten sowie zur Information über Ihr Portfolio an bestehende Kontakte und potenzielle Neukunden.

In diesem Tagesseminar soll es darum gehen, wesentliche Merkmale einer sinnvollen Marketing-Strategie herauszuarbeiten und auf individuelle Bedarfe der Seminarteilnehmenden zu prüfen.

Sie haben die Möglichkeit, sich folgende Kompetenzen zu erarbeiten:

  • Werbeformen und Marketingstrategien beschreiben,
  • klassische und moderne Werbeformen unterscheiden,
  • Zeitpunkt und Häufigkeit von Werbung erörtern,
  • diese Aspekte auf das eigene Unternehmen übertragen,
  • die eigene Position zu Werbung reflektieren.
Kurs-Nr.: 18 E 15
Marketing, Werbung und Social Media

Referent: Alexander Hahl
Termin: Samstag, 28. April 2018, 10:00 – 18:00 Uhr
Umfang: 8 Einheiten
Anmeldung bitte bis: 16. März 2018
Zielgruppe: selbstständige Heilpädagoginnen und Heilpädagogen
Teilnehmerzahl: 20
Unterkunft: ist nicht in den Kosten enthalten
Verpflegung: Mittagessen und Getränke sind in den Kosten enthalten
Veranstaltungsort: Hannover (a)
Kosten:
BHP Mitglieder 165,00 € | bis 01.01.2018: 155,00 €
Nichtmitglieder 210,00 € | bis 01.01.2018: 200,00 €

Fenster öffnen zur inneren Welt der Kinder | 18 E 12

– Kreative, experimentelle und projektive Methoden, Techniken und Verfahren in der heilpädagogischen Arbeit mit Kindern und Jugendlichen

In der heilpädagogischen Arbeit ist es wichtig und wirksam, Kindern und Jugendlichen Anreize zu bieten, um sich mit ihrer vergangenen, gegenwärtigen und zukünftigen Situation kreativ auseinanderzusetzen. Mit Hilfe von expressiven und experimentellen Methoden können innere Vorgänge und Konflikte bewusst und sichtbar gemacht werden. Sie können die tatsächliche Situation widerspiegeln, wie auch Gefühle, Wünsche, Unsicherheiten und Sehnsüchte zum Ausdruck bringen. Die natürlichen Aspekte kindlicher und jugendlicher Entwicklung, wie Neugier, Fantasie, Spielfreude, Bewegung, Lernbereitschaft und Imaginationsfähigkeit werden genutzt, um Lösungsprozesse anzuregen und zu fördern. Entscheidend ist nicht das Ergebnis, sondern das Tun und das Sich-darauf-Einlassen.

Im Seminar werden Methoden, Techniken und Verfahren vorgestellt und ausprobiert, die sich in jahrelanger Praxis bewährt haben und mit wenig Aufwand umzusetzen sind: Biografisches Arbeiten, Malexperimente, Metaphernarbeit, Therapeutische Geschichten, Zauberexperimente, Ressourcenarbeit, Rituale, „Merk“-würdige Methoden, projektive Verfahren, Achtsamkeitsübungen, Philosophische Spiele, Time Line u. v. m.

Sie haben die Möglichkeit, sich folgende Kompetenzen zu erarbeiten:

  • verschiedene kreative und projektive Methoden kennenlernen,
  • das Für und Wider der Methoden erörtern,
  • aus den Bildern und Äußerungen Hypothesen für den weiteren Verlauf der heilpädagogischen Arbeit entwickeln.

 

Kurs-Nr.: 18 E 12
Fenster öffnen zur inneren Welt der Kinder
– Kreative, experimentelle und projektive Methoden, Techniken und Verfahren in der heilpädagogischen Arbeit mit Kindern und Jugendlichen

Referent: Manfred Huber
Termin: Freitag, 20. April 2018, 15:30 – 19:00 Uhr | Samstag, 21. April 2018, 09:00 – 17:00 Uhr
Umfang: 12 Einheiten
Anmeldung bitte bis: 16. März 2018
Zielgruppe: Heilpädagoginnen, Heilpädagogen und andere pädagogische Fachkräfte
Teilnehmerzahl: 20
Unterkunft: ist nicht in den Kosten enthalten
Verpflegung: Mittagessen und Getränke sind in den Kosten enthalten
Veranstaltungsort: Heidelberg (a)
Kosten:
BHP Mitglieder 190,00 € | bis 01.01.2018: 180,00 €
Nichtmitglieder 235,00 € | bis 01.01.2018: 225,00 €